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SUMMARY:4. Jahrestagung NHI: Missverstehen. Zu einer Urszene der Hermeneutik
DESCRIPTION:  \nBeschreibung\n\n  \nVerstehensvorgänge können offensichtlich mehr oder weniger dramatisch scheitern. Dass sie das tun\, ist gerade ein Motor für die Theoriebemühung genannt Hermeneutik. Nebst dem Nichtverstehen ist es vor allem das Missverstehen\, das einen produktiven An-satzpunkt zur Klärung elementarer hermeneutischer Sachverhalte darstellt. Die Bedeutung von Missver-stehensdiagnosen ergibt sich insbesondere aus ihrer intimen Verbindung mit dem Anspruch eines Richtig- bzw. Besserverstehens: Wer ein Misslingen konstatiert\, muss über eine gewisse Vorstellung verfügen\, was das Gelingen ausmacht. Dabei ist prinzipiell unerheblich\, ob diese Diagnose innerhalb der entsprechenden Verstehensszene erfolgt (aus der Perspektive einer/s Beteiligten) oder ausserhalb (aus der Perspektiven ei-ner/s Beobachtenden). Das Missverstehen ist aber auch aufschlussreich\, weil es einlädt\, auf Varianten im Umgang mit Verstehensproblemen zu achten. Missverständnisse gelten in der Regel als Übel\, weshalb sie zu vermeiden bzw. richtigzustellen seien. Aber nicht jedes Missverständnis wird richtiggestellt und muss es werden. „Harmlose“ Missverständnisse mögen auf sich beruhen. Umso wichtiger ist die Klärung\, was „harmlos“ und was „gravierend“ und also korrekturbedürftig ist. Wer so fragt\, unterstellt allerdings\, Missverständnisse seien grundsätzlich verstehbar bzw. vermeidbar. Dagegen steht die These\, dass es auch Dinge gibt\, die gar nicht anders als missverstanden werden können. Schliesslich muss nach den Intentionen gefragt wer-den\, die im Spiel sind: Missverständnisse können auch bewusst erzeugt und inszeniert werden – auf der Seite des Senders ebenso wie auf der des Adressaten. Miss-verständnisse bilden ebenso eine Ressource für grandiose Komik wie für die Perpetuierung unsäglicher Beziehungskämpfe. Wie sehr sind aber gerade solche kultivierten Missverständnisse an ein souveränes Ver-stehen gebunden\, nämlich ein Verfügen über Kontextwissen situativer oder kultureller Art? \nHier finden Sie Programm und Flyer zur Veranstaltng. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nVeranstalter:\nInstitut für Hermeneutik und Religionsphilosophie (IHR); Netzwerk Hermeneutik Interpretationstheorie (NHI)\n\n\n\n 
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LOCATION:Universität Zürich Theologische Fakultät 2. Stock\, Raum 200.\, Kirchgasse 9\, Zürich\, 8001\, Switzerland
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SUMMARY:Untergänge – Umbrüche – Anfänge. Zur Lage von Theologie und Religionsphilosophie in der frühen Weimarer Republik
DESCRIPTION:  \nBeschreibung\n\n  \nMit dem Beginn der Weimarer Republik verbanden sich dramatische religionskulturelle Veränderungen. Vor allem die verfassten Kirchen erlebten diese als Untergänge und Bedrohungen. Doch waren die Zeiten auch auf Anfang gestellt. Das gilt von der Entstehung der sog. Dialektischen Theologie\, der neuen Lust am Unbedingten\, an Souveränität und Andersheit\, aber auch von der Aufmerksamkeit für den Kairos der Geschichte und die Grundlagen demokratischer Ordnung.\nTurbulente Zeiten also für Theologie und Religionsphilosophie\, für christliches und jüdisches Denken. Was davon ist geblieben? Was erweist sich als unerledigt und als gegenwärtige Herausforderung? \n  \nKeyspeakers u.a. \nArnulf von Scheliha \nMatthias Jestaedt \nRebecca Klein \nHeinrich Assel \nDaniel Weidner \nGeorg Essen \nKlaus Fitschen \nChristian Danz \nChristian Polke \nAnne Steinmeier \nJörg Dierken \n  \nUm Anmeldung wird aus organisatorischen Gründen gebeten.\nTeilnahme am Abendempfang: für nichtstudentische Teilnehmer: Unkostenbeitrag 10.- Euro.\nKontakt: Anna.Smith@uni-hamburg.de \nHier finden Sie den Flyer mit dem Programm der Veranstaltung. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nVeranstalter:\nProf. Dr. Michael Moxter\, Universität Hamburg
URL:https://www.religionsphilosophie.org/event/untergange-umbruche-anfange-zur-lage-von-theologie-und-religionsphilosophie-in-der-fruhen-weimarer-republik/
LOCATION:Fakultät für Geisteswissenschaften\, Fachbereich Evangelische Theologie Hamburg\, Gorch-Fock-Wall 7\, Hamburg\, 20354\, Germany
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