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SUMMARY:Idee. Entwicklungsgeschichte eines Begriffs von Kant bis Fries
DESCRIPTION:Beschreibung\n\n  \n  \nDer für die europäische Philosophie- und Wissenschaftsgeschichte zentrale Begriff der Idee erfährt am Ende des 18. Jahrhunderts einen fundamentalen Bedeutungswandel\, der maßgeblich auf den Gebrauch des Begriffes in Kants Transzendentalphilosophie zurückgeht. Im Anschluss an Kant wird der Terminus sowohl von seinen direkten RezipientInnen und KritikerInnen aufgenommen wie auch in den verschiedenen philosophischen Konzepten weiterentwickelt und neu geprägt\, bis er schließlich in der Philosophie Hegels zum Hauptbegriff der spekulativen Logik wird. Darüber hinaus gibt es aber auch eine empiristische Tradition\, in welcher der Ideenbegriff ebenfalls mit Bezug auf Kant kontinuierlich spezifiziert wird. \n  \nHier finden Sie das Programm zur Veranstaltung. \n 
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SUMMARY:Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Religionsphilosophie. Der Anfang der wirklich Großen Erzählungen. Serielle Identität(en) und serienhafte Existenz
DESCRIPTION:Deutsche Gesellschaft für Religionsphilosophie\, Bonner Institut für Hermeneutik und Wiener Forschungszentrum Religion and Transformation in Contemporary Society präsentieren: \nJahrestagung\nDer Anfang der wirklich Großen Erzählungen\nSerielle Identität(en) und serienhafte Existenz \n  \nAusgehend von der lebensweltlichen Beobachtung der vermehrten Begeisterung für neue mediale Formate wird am Beispiel des Phänomens von Serien deren Rolle für die Identitätsbildung der Rezipient:innen thematisiert. Die Tagung ist verbunden mit der Präsentation des Gewinners der Preisfrage des Bonner Instituts für Hermeneutik 2020-22: Was ist Wahrheit unter den Bedingungen der Digitalisierung? Eine erkenntnistheoretische Frage im Gespräch mit Hermeneutik\, Religionsphilosophie und soziokultureller Phänomenologie. Preisträger ist: Mateo Belgrano. \nKontext der Problemlage: Im Kontext der Christentumsgeschichte werden in Gemeinde- und Glaubensleben seit jeher verschiedene Medien zur Kommunikation und Habitualisierung christlicher Lebensmodelle und Wirklichkeitsverständnisse verwandt. Die Palette reicht von den Sakramenten als media salutis\, über Bibeltexte\, Kirchenfenster\, Buchillustrationen\, Kirchenarchitektur\, Gemeindegesang und Kirchenmusik\, Kirchentagsevents bis zur Auseinandersetzung mit den neuen elektronischen und digitalen Medien zunächst im Religionsunterricht\, mittlerweile aber auch in Gottesdienst\, Erwachsenenbildung usw. – sowie v.a. im Leben und Zusammenleben der Gläubigen\, die ihrerseits natürlich auch Netflix schauen o.Ä. Das religionsphilosophische Interesse der konkreten Tagung geht aus von der schlichten lebensweltlichen Beobachtung\, dass es heute vermehrt die neuen elektronischen oder digitalen Medienformate sind\, denen viele Zeitgenoss:innen mit Begeisterung anhängen – jedenfalls viel Zeit auf die Interaktion mit ihnen verwenden. Diese Leidenschaft führt zwangsläufig dazu\, dass das individuelle und das Sozialeben sich diesen Medien entsprechend ausrichten. Einmal auf der formalen Ebene von Alltagsroutinen\, Bedienungskompetenzen usw.\, zum anderen auf der inhaltlichen Ebene: Sowohl im informativ-dokumentarischen Feld zugespielter Nachrichten aus der Globalwelt (und ihre [manchmal propagandistische] Inszenierung) als auch – und vielleicht noch einmal in stärkerem Maße – auf der fiktionalen Ebene: Es sind die Szenarien und vor allem die Narrationen\, Stories sowie die dahinterstehenden Narrative und Storylines\, die uns begegnenden Charaktere in Film- und Serienuniversen usw.\, die insbesondere die mit Streaming großgewordene Generation als Exempla\, Modelle\, Vorbilder usw. prägen. Vom Grundsatz her ist solch eine mediale Prägung nichts Neues\, aber uns interessiert\, ob und ggf. wie sich mit den jüngeren digitalen und fiktionalen Formaten Inhalte\, Identifikationstypen\, Rezeptionsweisen\, Haltungen und dergleichen mehr ändern. \nThematische Ausrichtung: Die „Großen Erzählungen“ (Lyotard) werden beerbt von einer Vielzahl\, sich laufend fortsetzender\, Spin-offs produzierender\, nach ihrem jeweiligen „Urknall“ weiter ausdehnender Erzähl-\, Blockbuster- und/oder Serienuniversen\, die heute das kulturelle oder wenigstens generationale Gedächtnis bzw. die zugehörigen „narrativen Identitäten“ (Ricœur) jedenfalls ähnlich stark prägen dürften\, wie über Jahrhunderte biblische Erzählungen und Figurationen. Die Tagung möchte dieses Feld aus den Perspektiven von Theologie\, Religionsphilosophie und Medien- und Kulturwissenschaften anhand von Vorträgen zu einzelnen fiktionalen Film- und insbesondere Serienuniversen exemplarisch beleuchten. Neben dem Blick auf einzelne religiöse oder spirituelle Gehalte und Motive innerhalb der jeweiligen Serienwelt oder an der Art und Weise ihrer „Kompositionstechnik“ usw.\, soll dabei der Blick auch darauf gerichtet werden\, welche rezeptionsästhetischen bzw. identitätsperformativen Wirkungen die jeweilige Serie und ihre Gehalte auf Selbstverständnis\, Überzeugungen\, Verhalten\, soziale Rollen\, kommunikativ-rhetorische Stile\, imitierende Verhaltensweisen und gemeinsame Sozialkultur und Freizeitgestaltung (Fandom)\, Lebensgestaltung usw. von Zuschauer:innen haben. Dazu sollen in den Vorträgen auf der Tagung auch einzelne\, kurze Sequenzen aus den Serien gezeigt und besprochen werden. \n  \nBehandelte Serien(universen):\nWestworld\nGame of Thrones\nHarry Potter\nFirst Kill\nDevs\nSandman\nSherlock\nDoctor Foster\nKilling Eve \n  \nVortragende in alphabethischer Reihenfolge: \nProf. Dr. Dr. Kurt Appel (Univ. Wien) \nMateo Belgrano\, PhD (UCA\, Buenos Aires/CONICET) \nProf. Dr. Thorsten Dietz (Forum Theologie Zürich) \nPD Dr. Christoph Ernst (Univ. Bonn) \nDr. Maria Fleischhack (Univ. Leipzig) \nDr. Katharina Opalka (Univ. Bonn) \nProf. Dr. Cornelia Richter (Univ. Bonn) mit\nCarolin Phila Obermüller\, B.A. (Univ. Köln) und\nNadine Mathé\, B.A. (Univ Köln; M.A. Univ. Hamburg) \nDaniel Rossa\, Mag. theol. (Univ. Bonn) \nProf. Dr. Eckart Voigts (TU Braunschweig) \n  \nDie Konferenz wird hybrid durchgeführt\, sodass eine Teilnahme digital und in Präsenz möglich ist. Bitte melden Sie sich für die Tagung bis 07.11.2022 bei Daniel Rossa (daniel.rossa@uni-bonn.de) an und teilen Sie dabei auch mit\, ob Sie digital oder in Präsenz teilnehmen wollen. \n  \nHier finden Sie das den Flyer mit dem Programm zur Tagung.
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