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SUMMARY:Der Zweite – Christus denken
DESCRIPTION:  \nBeschreibung\n\n  \nChristologie als menschliche Rede vom Zweiten war und ist pointierter Ausdruck von Theologie. Nur: Wer und was ist der Zweite? Inwiefern gilt das Axiom: Das erste Wort\, das Wort erster Ordnung\, dem die Christologie als Wort zweiter Ordnung folgt\, ist Gottes Wort in Christus? Ist der Zweite qua präsenzontologischer Axiomatisierung des Gotteswortes bereits gedacht? Oder beginnt Denken erst jenseits dessen? Sind Evangelien als Passionsgeschichten mit ausführlicher Einleitung überhaupt durch den Ersten qua Identitäts- und Analogiedenken aussagbar? Inwiefern scheint Christologie als menschliche Bemühung (ratio cognoscendi) dem ersten Wort\, Gottes Wort in Christus (ratio essendi)\, nachgeordnet? Oder bedeutet diese Differenzierung der Erkenntnisarten normative Verordnung des Ersten – ohne strikt vom (gekreuzigten/auferstandenen) Zweiten zu ‚denken’? Das Symposion erarbeitet vom Zweiten aus denkend verschiedene Antworten auf diese Fragen. \nWir denken in der Regel vom Ersten her und fangen nicht mit dem Zweiten an: Gott zuerst und dann der Zweite\, Christus. Wir haben gelernt\, durch den Zweiten Gott anders zu sehen. Was ‚sehen’ wir\, wenn wir den Zweiten denken und Gott vom Zweiten aus? Der Zweite zeigt ein sub contrario von Offenbarung: Präsenz im Entzug. Hier setzt der Zweite ein. Christologische Entwürfe verzichten weder auf Systemarchitektur noch plädieren sie für Anoetik. Sie favorisieren eine denkende Christologie als konzise Vermittlung von Glauben und Wissen. Nur weisen Semantiken des Denkens Grenzen auf. Sagbarkeit und Sichtbarkeit des Begriffs werden stets flankiert von Unbegrifflichkeit. Christus als (Symbol-\, Real- und Imaginär-)Medium ist nie Unmittelbarkeitsfigur\, sei es im höchsten Seelenteil\, im Selbstbewußtsein\, im Gefühl oder im Gedenkenden. Die Passion des Zweiten ist vom Ersten aus erhellende Faktizität. Das Symposium findet statt aus Anlaß des 50. Geburtstags von Prof. Dr. Philipp Stoellger. \nHier finden Sie den Flyer zur Veranstaltung. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nVeranstalter:\nLehrstuhl für Dogmatik und Religionsphilosophie der Universität Heidelberg; Prof. Dr. Philipp Stoellger\, PD Jens Wolff
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