Call for Papers

Call for Papers für den XII. Internationalen Bonhoeffer-Kongress in Basel/Schweiz vom 6. bis 10. Juli 2016

Call for Papers für den XII. Internationalen Bonhoeffer-Kongress in Basel/Schweiz vom 6. bis 10. Juli 2016 (Verlängerte Abgabefrist)

Die Vorbereitungsgruppe des XII. Internationalen Bonhoeffer-Kongresses, der vom 6. bis 10. Juli 2016 in Basel/Schweiz stattfinden wird, lädt herzlich zur Einsendung von Vorschlägen für Vorträge ein. Der Kongress steht unter dem Thema "Bonhoeffer in einer globalen Zeit: Christlicher Glaube, Zeugnis, Dienst". Die Konferenz will klären, wie Bonhoeffers eigene Theologie durch Auslandserfahrungen und ökumenische Begegnungen geprägt wurde. Sie entstand aber nicht in einer globalen Welt, wie wir sie heute kennen. Unsere Zeit ist gekennzeichnet durch weltweites Reisen, sekundenschnelle elektronische Kommunikation, das Internet und das Vernetztsein der meisten ökonomischen und politischen Entwicklungen. Deshalb fragt die Konferenz: Kann Bonhoeffers Theologie auch in dieser globalen Situation noch hilfreich sein? Und wie?

An den drei Arbeitstagen der Konferenz finden morgens Hauptvorträge und nachmittags Seminarreferate statt. Zu diesen Seminarreferaten erbitten wir Ihre Proposals. Die Themen der drei Arbeitstage sind:

Donnerstag, 7. Juli: Christlicher Glaube in einer globalen Zeit / Unterthemen
Bonhoeffers Beitrag zu den entscheidenden dogmatischen Fragen des christlichen Glaubens in der Gegenwart
Bonhoeffers Christusorientierung und interreligiöser Dialog
Bonhoeffers Religionskritik und der gegenwärtige Atheismus
Bonhoeffers Orientierung am Wort und neue Medien
Bonhoeffers ökumenische Theologie und ihre Bedeutung für die ökumenische Situation heute
Bonhoeffer und Karl Barth
Bonhoeffer und die Schweiz

Freitag, 8. Juli: Christliches Zeugnis in einer globalen Zeit / Unterthemen
Bonhoeffers religionsloses Christentum und gegenwärtige Nicht-Religiosität
Bonhoeffers weltliches Christentum vs. Säkularismus
Bonhoeffers Lernen von Christen weltweit
Bonhoeffers Konzept der Mission
Bonhoeffers Beitrag zu einer öffentlichen Theologie
Die Kirche als Zeugin
Bonhoeffers Beitrag zu christlicher Erziehung heute

Samstag, 9. Juli: Christlicher Dienst in einer globalen Zeit / Unterthemen
Bonhoeffers Friedensethik und gegenwärtige Herausforderungen für den Frieden
Bonhoeffers Konzept des Natürlichen als Beitrag zu einer modernen Ökoethik
Bonhoeffers Schuldbekenntnis der Kirche und Prozesse der Versöhnung
Bonhoeffers Ethik als Beitrag zu sozialer Gerechtigkeit
Kann Bonhoeffers Theologie in der aktuellen Gender-Debatten hilfreich sein?
Bonhoeffers christologische Ethik im Dialog mit anderen ethischen Konzepten
Ermutigt Bonhoeffers Theologie zu einem interreligiösen Dienst an der Welt?

Wir laden zur Einsendung von Proposals ein, die sich mit diesen oder ähnlichen Unterthemen beschäftigen. Sie können auch diskutieren, inwiefern Bonhoeffers Theologie gerade in einer globalen Zeit nicht oder nur eingeschränkt hilfreich ist. Auch Proposals zu Themen, die hier nicht genannt wurden, sind willkommen. Wir laden insbesondere jüngere Forschende, z.B. Doktorierende, ein Proposals einzureichen.
Das Proposal, in dem das Thema, die Hauptargumente und das Ergebnis des Referats genannt werden, sollte nicht länger als 500 Worte sein. Die Verfassersprache kann Deutsch oder Englisch sein, da die Konferenzsprachen ebenfalls Deutsch und Englisch sein werden.
Abgabetermin für das Proposal ist der 15. Juni 2015. Senden Sie den Text an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, wohin sie sich auch bei weiteren Fragen wenden können. Die Entscheidung über die Annahme zu den Nachmittagsreferaten wird von einer kleinen Auswahlkommission getroffen. Die Information über die Annahme erfolgt im späten Sommer per Email.

Im Namen der Vorbereitungsgruppe: Prof. Dr. Christiane Tietz, Institut für Hermeneutik und Religionsphilosophie, Kirchgasse 9, CH-8001 Zürich, +41-44-6344750, christiane.tietz(at)theol.uzh.ch

Für weitere Informationen: www.bonhoeffer2016.ch.

Zum Text der Ausschreibung als PDF-Dokument...




Call for Papers

International Journal of Philosophy and Theology

Call for Papers

International Journal of Philosophy and Theology

ISSN: 2333-5750 (Print) 2333-5769 (Online)

International Journal of Philosophy and Theologyis an international journal that addresses all areas of interest to both philosophy and theology. The Journal publishes original research and review articles. The journal strives to strengthen connections between research and practice, so enhancing professional development and improving practice within the field of philosophy and theology. Papers accepted for publication are double-blind refereed to ensure academic integrity.

The journal is published by the American Research Institute for Policy Development that serves as a focal point for academicians, professionals, graduate and undergraduate students, fellows, and associates pursuing research throughout the world.

The interested contributors are highly encouraged to submit their manuscripts/papers to the executive editor via e-mail at Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Please indicate the name of the journal (International Journal of Philosophy and Theology) in the cover letter or simply put ‘International Journal of Philosophy and Theology’ in the subject box during submission via e-mail. 

The journal is Abstracted/Indexed in CrossRef, CrossCheck, Cabell's, Ulrich's, Griffith Research Online, Google Scholar, Education.edu, Informatics, Universe Digital Library, Standard Periodical Directory, Gale, Open J-Gate, EBSCO, Journal Seek, DRJI, ProQuest, BASE, InfoBase Index, OCLC, IBSS, Academic Journal Databases, Scientific Index.

E-Publication FirstTM

E-Publication FirstTM is a feature offered through our journal platform. It allows PDF version of manuscripts that have been peer reviewed and accepted, to be hosted online prior to their inclusion in a final printed journal. Readers can freely access or cite the article. The accepted papers are published online within one week after the completion of all necessary publishing steps.

DOI® number

Each paper published in International Journal of Philosophy and Theology is assigned a DOI® number, which appears beneath the author's affiliation in the published paper.

IJPT is inviting papers for Vol. 3, No. 1. The online publication date is June 30, 2015. Submission Deadline: May 20, 2015.

For any additional information, please contact with the executive editor at Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Regards,

Dr. Christopher R. Trogan, United States Merchant Marine Academy, USA.

Editor-in-Chief

International Journal of Philosophy and Theology

Website: www.ijptnet.com




Call for Papers

Workshop „Gottes schwache Macht: Jenseits von Allmacht und Ohnmacht?“

veranstaltet von Dr. Rebekka A. Klein (Halle/S.) und Dipl. theol. Friederike Rass (Zürich)
an der Theologischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
23. und 24. Juli 2015
Keynote Speakers: Prof. Martin Hailer (Heidelberg), Dr. Jakob Deibl (Wien)


Wie ist in Zeiten, in denen Souveränität − die Fiktion der absoluten Macht eines politischen Subjekts − realpolitisch nur noch abgeschafft, delegiert, zerstreut, geteilt oder bestenfalls im Europäischen Parlament simuliert wird, theologisch von der Souveränität und (All-)Macht Gottes zu reden?
Handelt es sich bei ihr lediglich um ein theo-politisches Interpretament der christlichen Gotteslehre aus vergangenen Tagen oder ist die Macht Gottes auch heute noch mit Gewinn durch Prädikate der politischen Souveränität (Einheit, Selbstidentität, Unteilbarkeit, Singularität, etc) auszustatten? Spätestens seit einer Theologie nach Auschwitz und dem Lob auf eine kreuzestheologische Depotenzierung der Macht Gottes ist dieses Unternehmen in die Krise geraten. Doch steht die dialektische Bewegung von der Allmacht zur Ohnmacht in dem Ruf, das Allmachtsdenken nicht wirklich verwinden zu können. Wird die Ohnmacht doch als erneuter Erweis der Macht verstanden.
Vorschläge, wie dies jenseits der Dialektik von Allmacht und Ohnmacht gelingen kann, haben im Zuge einer nach-metaphysischen Religionsphilosophie die Philosophen Gianni Vattimo, John Caputo, Slavoj Žižek u.a. gemacht. Doch wird mit der von ihnen etablierten neuen Kategorie einer schwachen Macht Gottes tatsächlich der alte Dual von Allmacht und Ohnmacht unterlaufen? Und lassen sich die religionsphilosophischen Relekturen mit theologischen Neukonzeptionen der Macht Gottes im 20. Jh. (Barth, Tillich u.a.) in Verbindung bringen und/oder durch diese kritisieren?
Diesen und anderen Fragen soll auf einem zweitägigen Workshop nachgegangen werden.
NachwuchswissenschaftlerInnen sind eingeladen, bis zum 11. Mai 2015 ein Abstract von ca. 500-600 Wörtern für einen Kurzvortrag von 20 min. an folgende Adresse einzureichen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Die Benachrichtigung über die Teilnahme erfolgt bis zum 25. Mai 2015. Reisekosten, Verpflegung und Unterkunft für die Teilnehmenden des Workshops können durch die Volkswagenstiftung Hannover erstattet werden. Im Anschluss an das Treffen ist eine gemeinsame Publikation geplant.

Ausschreibung als PDF-Dokument

 




Kolloquium

Das Böse. Philosophischer Meisterkurs mit Prof. Dr. Susan Neiman

vom 6. bis 9. Juli 2015
im Evangelischen Zentrum Zinzendorfhaus, Neudietendorf

Die Meisterin: Susan Neiman ist Direktorin des Einstein Forums, Potsdam. Sie wurde in Atlanta, Georgia, USA, geboren und studierte Philosophie in Harvard und an der Freien Universität Berlin. Sie lehrte Philosophie in Yale und an der Tel Aviv University. Veröffentlichungen in Auswahl: Slow Fire: Jewish Notes from Berlin, 1992 (Neuauflage 2010); The Unity of Reason: Rereading Kant, 1994; Evil in Modern Thought: An Alternative History of Philosophy, 2002 (dt.: Das Böse denken. Eine andere Geschichte der Philosophie, 2004); Moral Clarity: A Guide for Grown-up Idealists, 2008 (dt.: Moralische Klarheit. Leitfaden für erwachsene Idealisten, 2010) und Why Grow Up?, 2014.


Das Thema: Worum geht es, wenn es um das Böse geht? Die Frage nach dem Bösen ist weder als eine theologische noch in erster Linie als eine rein ethische Frage zu verstehen. Sie ist eher der Ort, an dem Ethik und Metaphysik, manchmal auch Ästhetik, nicht mehr auseinanderzuhalten sind. Wenn wir im Blick auf das Böse fragen, warum Menschen Böses tun und wie wir es verhindern könnten, dann fragen wir danach, wie wir uns in der Welt zurechtfinden können, und wie die Welt aussehen müsste, damit wir in ihr leben können. Aber müssen bzw. dürfen wir die Welt im Blick auf das Böse überhaupt verstehen? Liegt nicht in jedem Verständnis bereits ein Verrat, eine stillschweigende Akzeptanz des Leids, das unzähligen Opfern zugefügt wurde und wird? Weiter ist zu fragen: Müssen wir die Welt verändern oder ist jeder Wunsch nach Veränderung bereits eine Anklage und demnach eine Denunzierung des Lebens selbst? Sind Vernunft und Verstand immer der Wirklichkeit entgegengesetzt? Und wenn ja, gibt es Möglichkeiten, beiden die Treue zu halten? – All das sind Fragen, die weder zur Metaphysik, noch zur Ethik im jeweils engen Sinne gehören, und dennoch sind es die Fragen, die gewöhnliche Menschen zum Philosophieren herausfordern.


Teilnahme und Anmeldung

Teilnehmer/innen: Eingeladen sind Nachwuchswissenschaftler/innen aus Philosophie, Theologie sowie den Sozial-, Geistes- und Geschichtswissenschaften. Ein Studienabschluss ist in der Regel Voraussetzung zur Teilnahme. Neben den Gesprächen und Diskussionen mit Susan Neiman wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit geboten, auch ein eigenes wissenschaftliches Projekt vorzustellen, das Berührungspunkte zum Thema aufweist.


Kosten: Teilnahmebeitrag (einschl. Unterkunft und Verpflegung)
- für Teilnehmer/innen, die ein Projekt vorstellen: 200,– Euro
- für Teilnehmer/innen, die kein Projekt vorstellen: 250,– Euro
Auf begründeten Antrag ist eine Ermäßigung des Teilnahmebeitrags möglich.

Bewerbungen richten Sie bitte bis zum 8. Mai 2015 schriftlich mit Angabe Ihrer Studienfächer, Ihrem Studienabschlusszeugnis, einem kurzen Lebenslauf und gegebenenfalls einer Kurzbeschreibung Ihres wissenschaftlichen Projekts an das

Forschungsinstitut für Philosophie Hannover
Anna Maria Hauk M.A.
Gerberstraße 26
30169 Hannover
Tel.: (05 11) 1 64 09-10
Fax: (05 11) 1 64 09-40
e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
http://www.fiph.de


Die Teilnehmerzahl ist auf 25 begrenzt. Die Teilnehmer/innen und die Projekte, die während des Meisterkurses präsentiert werden können, werden vom Forschungsinstitut für Philosophie Hannover ausgewählt.


Organisatorische Leitung und Moderation:
Prof. Dr. Jürgen Manemann
Forschungsinstitut für Philosophie Hannover

Zur PDF der Ausschreibung...




Call for Papers

Call for Papers: The European Society for Intercultural Theology and Interreligious Studies / Fifth Biannual Conference: Shifting Locations – Reshaping Methods. How New Fields of Research in Intercultural Theology and Interreligious Studies Elicit Methodo

The European Society for Intercultural Theology and Interreligious Studies (http://www.esitis.org)

Fifth Biannual Conference: Shifting Locations – Reshaping Methods. How New Fields of Research in Intercultural Theology and Interreligious Studies Elicit Methodological Extensions

April 15 - 18, 2015 in Lublin / Poland

Call for Papers

As with past conferences scholars and postgraduates will have the opportunity to present research papers in parallel sessions. Such papers should be no longer than 20 minutes in length when read. Suitable papers will be published following the conference.

The theme of the conference is: Methods and Locations in Intercultural Theology and Interreligious Studies. Papers that deal with aspects of this theme are particularly welcome. Topics may include but are not limited to, empirical approaches to intercultural theology and/or interreligious studies; the place of disciplines like gender studies, history of religions, sociology of religions, cultural studies in intercultural theology and/or interreligious studies, and teaching intercultural theology and interreligious studies. We are especially interested in papers whose starting point is one other than Christian theology.

All paper proposals will be reviewed by the ESITIS Board before being accepted. Scholars and postgraduates who wish to present papers should send an abstract of no more than 500 words to:

Professor Kajsa Ahlstrand, Uppsala University

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

The deadline for abstract submissions is Monday, February 27, 2015.

INFORMATION TO BE INCLUDED IN THE PROPOSAL

- The paper proposal should not exceed 500 words.

- A précis of 100 words that will be posted on the ESITIS website should the proposal be accepted.

- Your name, institution, and contact information, including e‐mail.

- Indicate whether audiovisual equipment will be required.

For PDF-Version click here...




Call for Papers

Call for Papers an PhD-Studierende und Early Post-Docs: Die „Dekonstruktion des Christentums“ als Herausforderung für Theologie, Philosophie und Gesellschaft – Interdisziplinäre Studientagung zu und mit Jean-Luc Nancy, 10.-11. Juli 2015, Zürich

Call for Papers an PhD-Studierende und Early Post-Docs
Die „Dekonstruktion des Christentums“ als Herausforderung für Theologie,
Philosophie und Gesellschaft

Interdisziplinäre Studientagung zu und mit Jean-Luc Nancy
10. und 11. Juli 2015, Collegium Helveticum, Zürich


Das Ringen um die Verortung des Phänomens der Religion in pluralistischen Gesellschaften zeigt sich auf praktischer Ebene jeden Tag neu im Spiegel politischer, juristischer und kultureller Debatten. Auf theoretischer Ebene lässt sich diese Orientierungssuche insbesondere anhand der Annahme oder Ablehnung der These der „Rückkehr der Religion“ beobachten.
Die Tagung widmet sich dieser nach wie vor unabgeschlossenen Problemstellung aus der
Perspektive der Philosophie Jean-Luc Nancys, die sich in diesem Horizont als so innovativ wie widerständig erweist: Einerseits steht die Frage nach der Bedeutung von Religion und insbesondere des Christentums in der Gegenwart im Mittelpunkt seiner Überlegungen, andererseits stellt er sich jedoch gerade nicht in die Tradition einer neuen Legitimation oder Delegitimation von Religion, sondern fragt über derartige Dualismen hinaus: „Es geht nicht
darum, die Religion wieder auferstehen zu lassen […]. Sondern es geht darum, die bloße Vernunft auf die Unbegrenztheit hin zu öffnen, die ihre Wahrheit ausmacht.“ Religionsphilosophisch, theologisch und kulturhermeneutisch provokativ vertritt Nancy die Annahme, dass die scheinbare historische Überwindung von Religion in westlichen Gesellschaften ein wesentliches Indiz für die unauflösbare Verbindung von westlichuniversalistischer
Kultur und christlicher Religion darstellt. Das Christentum als Religion fällt für ihn so gleichsam mit der Selbst-Dekonstruktion von Religion zusammen ohne das „Wesen“ des Christentums dabei in Frage zu stellen, sondern dieses vielmehr gerade erst zu sich zu bringen.

Ziel der Tagung ist eine Annäherung an die Kernthemen des Werks von Jean-Luc Nancy in Auseinandersetzung mit und im Bezug auf das Phänomen der Religion und ihre gegenwärtige Stellung und Wahrnehmung in der Gesellschaft. Der Vielschichtigkeit der Überlegungen Nancys entsprechend will die Tagung sich den Kernthemen seines Werks im interdisziplinären Dialog annähern und so einen komplementären und präzisen Blick auf seine Philosophie ermöglichen. Der Call for Papers richtet sich aus diesem Grund an Beitragende aus allen Disziplinen. Wir freuen uns sehr über Jean-Luc Nancys Zusage, die gesamte Nachwuchstagung aktiv zu begleiten und zudem einen öffentlichen Abendvortrag unter dem Titel „Weder Theo noch Logie“ zu halten.

Um Zusendung von Abstracts (500-1000 Wörter) wird gebeten bis 15. März 2015 an:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Zuschüsse für Reisekosten und Unterkunft werden angestrebt, können derzeit aber noch nicht garantiert werden.

Michael Braunschweig / Ethik-Zentrum / Theologisches Seminar / Universität Zürich
Anita Horn / Ethik-Zentrum / Philosophisches Seminar / Universität Zürich
Friederike Rass / Collegium Helveticum / Theologisches Seminar / Universität Zürich/ETH

Ausschreibung als PDF-Dokument




Call for Papers

Call for Papers für Nachwuchswissenschaftler/innen: Zur Tagung Fiktionen der Vernunft, 12.–13. Juni 2015, Universität Hamburg, lobt die DGR drei Stipendien für Kurzvorträge aus.

Call for Papers

Tagung: Fiktionen der Vernunft

12.–13. Juni 2015, Universität Hamburg, Warburg-Haus

Die Unterscheidung zwischen Faktischem und Fiktivem scheint gemeinhin klar zu sein: Dort befinden wir uns im Bereich des Wahren, des Gegebenen, hier jedoch im Bereich des Falschen, des Ausgedachten, des Imaginären – dort in der Wirklichkeit, hier in bloßen Möglichkeiten. Jedoch ist die Alternative: ‚Faktum oder Fiktion?‘ insofern irreführend als Fiktionen Mittel zur Erkundung des Wirklichen sein können.

Kant sorgte sich, die Theologie verkomme „zur Zauberlaterne von Hirngespenstern“, wenn sie im Gottesgedanken „das Idealische und bloß Gedichtete“ verkenne und „ein bloßes Selbstgeschöpf ihres Denkens sofort für ein wirkliches Wesen“ nehme. Insofern reicht die Aufgabe, den Status regulativer Ideen –die Kant auch „heuristische Fiktionen“ nannte– bis hin zum Gottesgedanken. Zur Debatte stehen rationalitätstheoretisch u.a. die folgenden Fragen: Sind Fiktionen für die Vernunft unverzichtbar? Wann sind sie produktiv, wann problematisch oder irreführend? Welchen methodischen Status haben sie, welche Leistungen rationaler Ordnungen beruhen auf einem fiktionalen Überschuss? Wieviel Imaginationen, wieviel Imaginäres ist in symbolischen Formen präsent?

Religionsphilosophisch und systematisch-theologisch ist das Thema relevant, wann immer der Sinn für das, was sein könnte, für mitgesetzte, aber unausgeschöpfte Möglichkeitshorizonte, im Blick ist. Die Kunst, das kontingente Faktische in einen ‚Konjunktiv des Möglichen‘ (Blumenberg) zu versetzen, es also zu behandeln, als ob es anders wäre, verbindet die Religionsphilosophie mit der Theologie, in der die eschatologische Existenz paulinisch als ein Leben hos me (als ob nicht) beschrieben wurde. Agamben hat diese Behauptung in Analogie zur fictio legis interpretiert.

Es gibt also Anlass, über „Fiktionen der Vernunft“ nachzudenken. Dazu hat die Deutsche Gesellschaft für Religionsphilosophie 2014 eine Tagung durchgeführt und bereitet gegenwärtig eine weitere Tagung vor, für die sie nun bis zu drei Stipendien für Kurzvorträge (ca. 15 Min) zum Thema auslobt.

Erstattet werden die Reise- (Ticket Deutsche Bahn) und Übernachtungskosten für Nachwuchswissenschaftler/innen (Doktorandinnen und Doktoranden, Postdoktoranden, Habilitierende), die eine Projektskizze zum Themenbereich bis zum 8. März einreichen und in einem (anonymisierten) Verfahren ausgewählt werden. Zudem besteht die Möglichkeit zur Publikation in einem geplanten Tagungsband.

Dazu erbitten wir ein Abstract (max. ein bis zwei Seiten) ohne Namen und einen knappen CV mit Titel des Kurzvortrages (Abstracts) in elektronischer Form an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Auswahl und Benachrichtigung erfolgen Anfang April, die Tagung selbst (mit Vorträgen von Jochen Hörisch, Markus Kleinert, Matthias Neuber, Cornelia Richter,) findet am 12. und 13. Juni in Hamburg statt.

Bei Rückfragen melden Sie sich gerne an Markus Firchow (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder an mich (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Prof . Dr. Michael Moxter
(Vorsitzender der DGR)

Ausschreibung als PDF-Dokument




Call for Papers

Wozu das Leid? Wozu das Böse? Wozu die Theodizee? Zur Konjunktur einer Denkfigur

Konferenz, Leipzig, 12.-13. November 2015
Einreichungsfrist für Exposés: 31. Januar 2015
Organisatoren: PD Dr. Silke Horstkotte, Prof. Dr. Rochus Leonhardt

Zur ausführlichen Version des Call for Papers siehe hier...

Was macht die Theodizee so attraktiv für die Gegenwart – für eine zunehmend säkulare zumal? Dieser Herausforderung stellt sich die geplante Tagung, indem sie die klassischen Theodizee-Fragen „Wozu das Leid? Wozu das Böse?“ um die Meta-Frage „Wozu die Theodizee?“ ergänzt. Dies im Hinblick auf die in der Theodizee explizit verhandelten Themen ebenso wie in ästhetischer, in interreligiöser und in praktisch-theologischer Hinsicht. Die theologische und philosophische Theodizee-Diskussion ist bisher kaum mit der kulturwissenschaftlichen Untersuchung von ästhetischen Imaginationen des Bösen und des Leidens vernetzt worden; ein wesentliches Ziel der Tagung besteht folglich darin, kulturelle Narrative als eigenständigen Beitrag zum Theodizeedenken
ernst zu nehmen und die unterschiedlichen disziplinären Diskussionsstränge in ein Gespräch miteinander zu bringen. Wir laden deshalb Interessenten aus den Fächern Theologie, Philosophie, Religionsphilosophie, Religionswissenschaft, Literaturwissenschaft und Medienwissenschaft dazu ein, Beitragsangebote für die Tagung einzureichen, unter anderem zu folgenden Themen:

- Warum beschäftigt uns die Theodizee immer noch? Oder immer wieder? Wo liegt die spezifische Attraktion der Theodizee für eine säkulare (postsäkulare?) Gegenwart?
- Liegen in der Tradition der Theodizee noch „ungeborgene“ Schätze an Überlegungen und Argumentationen, die den vielfach sehr schematischen ‚Standard‘-Umgang der Gegenwart mit der Theodizee bereichern könnten?
- Ist die Theodizee-Problematik mit ihrer Verwurzelung im lateineuropäischen Christentum ein Spezifikum der westlichen Kultur? Wie gehen nicht-westliche Traditionen mit Leid und Bösem um?
- Welche Interessen liegen möglicherweise hinter dem ständig wiederholten Aufgreifen des Theodizee-Problems auf theoretischer Ebene? Bedient die Denkfigur „Theodizee” auch andere Fragen als die, von denen sie oberflächlich spricht?
- Was für narrative Strategien verwenden Theodizee-Erzählungen in Literatur, Film und Medien für den Umgang mit Leid und Bösem? Was lässt sich aus ihnen etwas für die theoretische Diskussion lernen?
- Welche Rolle spielt der praktische Umgang mit Theodizee im Bereich der gelebten Religion, beispielsweise in der Seelsorge?


Beitragsangebote mit Titel, Exposé (ca. 300 Wörter) und Kurzbiographie erbitten wir bis zum 31. Januar 2015 an folgende Email-Adressen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! / Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Eine Finanzierung der Tagung wird angestrebt, kann aber momentan nicht garantiert werden.




Call for Papers

Call for Papers: International Journal of Philosophy and Theology

Call for Papers

International Journal of Philosophy and Theology

ISSN: 2333-5750 (Print) 2333-5769 (Online)

International Journal of Philosophy and Theologyis an international journal that addresses all areas of interest to both philosophy and theology. The Journal publishes original research and review articles. The journal strives to strengthen connections between research and practice, so enhancing professional development and improving practice within the field of philosophy and theology. Papers accepted for publication are double-blind refereed to ensure academic integrity.

The journal is published by the American Research Institute for Policy Development that serves as a focal point for academicians, professionals, graduate and undergraduate students, fellows, and associates pursuing research throughout the world.

The interested contributors are highly encouraged to submit their manuscripts/papers to the executive editor via e-mail at Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Please indicate the name of the journal (International Journal of Philosophy and Theology) in the cover letter or simply put ‘International Journal of Philosophy and Theology’ in the subject box during submission via e-mail. 

The journal is Abstracted/Indexed in CrossRef, CrossCheck, Cabell's, Ulrich's, Griffith Research Online, Google Scholar, Education.edu, Informatics, Universe Digital Library, Standard Periodical Directory, Gale, Open J-Gate, EBSCO, Journal Seek, DRJI, ProQuest, BASE, InfoBase Index, OCLC, IBSS, Academic Journal Databases, Scientific Index.

E-Publication FirstTM

E-Publication FirstTM is a feature offered through our journal platform. It allows PDF version of manuscripts that have been peer reviewed and accepted, to be hosted online prior to their inclusion in a final printed journal. Readers can freely access or cite the article. The accepted papers are published online within one week after the completion of all necessary publishing steps.

DOI® number

Each paper published in International Journal of Philosophy and Theology is assigned a DOI® number, which appears beneath the author's affiliation in the published paper.

 

IJPT is inviting papers for Vol. 2, No. 3 & 4. The online publication date is December 31, 2014. Submission Deadline: November 30, 2014.


For any additional information, please contact with the executive editor at Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Regards,

Dr. Christopher R. Trogan, United States Merchant Marine Academy, USA.

Editor-in-Chief

International Journal of Philosophy and Theology




Call for Papers

5th Nordic Conference in Philosophy of Religion: "The origins of religion in philosophy, theology and religious studies"

5th Nordic Conference in Philosophy of Religion, 8th-11th June 2015, University of Helsinki. Organized by Nordic Society for Philosophy of Religion in conjunction with the Centre of Excellence Reason and Religious Recognition (University of Helsinki and Academy of Finland).

Keynote speakers: Ingolf U. Dalferth, Jan-Olav Henriksen, Simo Knuuttila and Sigridur Thorgeirsdottir

The 5th Nordic conference in Philosophy of Religion pursues the multifaceted and interdisciplinary theme of the origins of religion. The subject is considered at historical, phenomenological, metaphysical, theological and scientific levels. We aim at bringing together methods of research within religious studies, theology and philosophy of religion. Some central questions of the topic are: Where are the roots of religion as a human form of life? Where and why has the concept of religion originated? What is the relationship between religious beliefs and superstitious views? Have the former evolved from the latter? Why do we have religious and magical beliefs? Can we explain religions and religious phenomena by reference to something else than religious self-understanding itself? How should we approach religious texts, lifestyles, communities, and rituals in order to understand them? Is religious practice primary to detailed and reflected religious beliefs? Does religion as a way of life even need doctrinal theology?

A. Explanations and understandings

This session invites papers on the methodology of religious studies and theology in the light of the question on the origin of religious phenomena. How can we approach the question on the nature of religious behavior? The origin of religion has been studied with different methodological approaches by evolutionary psychologists, historians, sociologists, philosophers and confessional theologians. What is the relation between different approaches: contrarian, contradictory or complementary?

B. Religion, magic and rituals

Comparative religion separated into its own field of study in the late 19th and early 20th century in the rise of phenomenological, historical, and anthropological studies of different cultures and their religious practices. Figures in this movement were, for example, Edward Burnett Tylor, James Frazer, Émile Durkheim, Bronislaw Malinowski, William James, and Claude Levi-Strauss. So-called primitive cultures and their religious myths, rituals, and beliefs were the main area of interest and highly present in the source material. While these themes have been prevalent in comparative religion and many early researchers in the field had philosophical undertones, in philosophy of religion rituals, magic, and myths have not had a prominent role.

This session invites papers on the perspective of philosophy of religion to the phenomena and concepts of magic, ritual, and myth, and the philosophical background of studies on these themes in comparative religion, anthropology, and history of religion. What questions arise from the philosophical point of view with regard to magic and religious rituals? What is the difference between religious and magical/animistic beliefs and practices? Are animism, magic, and religion normative concepts? Is religiosity exclusively human phenomenon, or can animals have religious or ritual behavior, too?

C. Religion without theology

Monotheistic traditions in particular have emphasized that one important aspect of religious activity is theology, which can be seen as a systematic attempt to rationally analyze religious concepts and realities. When described in this way, religion comes before theology and religious metaphysical systems: there needs to be a religion first so that there can be theology about it. However, many modern and post-modern philosophers have argued that detailed theological doctrines and metaphysical constructions are irrelevant and misleading aspects of religious phenomena. Should religion and especially religious practice then be seen as the only meaningful feature in religion? Is theological reflection needed for religion? In addition, some, especially atheist or naturalist, thinkers prefer to talk about spirituality instead of religion.

This session invites papers concentrating on the manifold relationships between religion, spirituality and theology. If religion does not need theology or metaphysics, then religion must be capable of maintaining itself without them. But is this obvious? Can religion function without theology? What could this mean? What are the differences and similarities between spirituality and religion?

D. A special symposium organized by the Centre of Excellence Reason and Religious Recognition (University of Helsinki and Academy of Finland): ‘Recognition and Religion’

Invited keynote speakers: Wayne Proudfoot, Thomas Schmidt, Heikki Ikäheimo

The Centre of Excellence Reason and Religious Recognition (University of Helsinki and Academy of Finland) organizes in conjunction with the 5th Nordic Conference in Philosophy of Religion a one-day symposium titled ‘Recognition and Religion’. This special symposium, to be held on the 11th of June 2015, only features invited presentations.

The notion of recognition has been widely discussed by scholars working on Hegel, critical theory, and the French tradition, as well as those working on contemporary social and political philosophy. Recognition may be seen as an intermediary concept between the less demanding concept of toleration and that of full agreement. Toleration is a prerequisite for the flourishing of multicultural societies. Moreover, mutual recognition between various religious and other groups is necessary for the development of positive group identities as well as for social cohesion. But what are the conditions for the possibility of recognition? Do for example religious identities promote individual and social flourishing, or does religion simply foster attitudes of intolerance? In what ways does recognition contribute to the constitution of individual and group identities? These and other themes will be discussed in this symposium.

Practical information

We invite max 300 words abstracts of papers on topics A, B and C. The due date of the abstracts is 16th February 2015. The abstracts should be sent to Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! and must include applicant’s name, professional affiliation and the title of the paper.

For further information please contact Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

The conference is arranged by Nordic Society for Philosophy of Religion, the Centre of Excellence Reason and Religious Recognition, the Helsinki Collegium for Advanced Studies, the Faculty of Theology in University of Helsinki and the project Philosophy of religion and the method of philosophy in the Department of Systematic Theology in University of Helsinki.

The conference planners are Timo Koistinen, Simo Knuuttila, Sami Pihlström, Hanne Appelqvist, Heikki J. Koskinen, Hanna Ronikonmäki and Dan-Johan Eklund.

 

Klick here to get this text as a PDF-document.




Kolloquium

Religionsphilosophischer Meisterkurs in München: „Gott denken: Ein Versuch über rationale Theologie“, unter der Leitung von Prof. Dr. Holm Tetens (FU Berlin)

Leitung: Prof. Dr. Godehard Brüntrup SJ / Dr. des. Ludwig Jaskolla (Hochschule für Philosophie)

Termin: 24. bis 26. Februar 2015

Ort: Katholische Akademie in Bayern, Mandlstraße 23, 80802 München

Bewerbung bis einschließlich: 1. Dezember 2014

Nähere Information: http://tinyurl.com/oe8366d

Dem Kurs liegt das Buch „Gott denken. Ein Versuch über rationale Theologie“ von Holm Tetens zugrunde, das vermutlich Ende 2014 oder Anfang 2015 bei Reclam in der Reihe „Was bedeutet das alles?“ erscheinen wird. Die Publikation, beschränkt durch strenge Umfangsauflagen für die Reihe „Was bedeutet das alles?“, enthält nur eine ausführlichere Skizze einer komplexen Argumentation mit der Konklusion, dass es im Vergleich mit dem heute vorherrschenden non-theistischen Naturalismus keineswegs unvernünftiger ist, in seinem Leben auf Gott und seine Heilszusage zu hoffen. Ausgehend von diesem Text als einer Art Basisüberlegung bietet es sich an, bestimmte Aspekte der angesprochenen Thematik vertieft in vier Seminarsitzungen zu diskutieren:

  1. Gott als Vernunftwesen oder Philosophische Theologie als induktive Metaphysik: Hier sollten die metaphilosophischen und argumentationstheoretischen Aspekte nicht zuletzt mit Blick auf deduktive und induktive Argumente (Beweise) für das Dasein Gottes diskutiert werden.
  2. Gott als unendlicher Geist oder Philosophische Theologie als Philosophie des Geistes: Hier sollte diskutiert werden, wie sich das Körper-Geist-Problem darstellt vor dem Hintergrund der fundamentalen Unterscheidung zwischen Gott als einem unendlichen Ich-Subjekt und den Menschen als endlichen Ich-Subjekten.
  3. Gott als Naturgesetzgeber oder Philosophische Theologie als transzendentale Philosophie der Wissenschaften: Hier sollte diskutiert werden, inwiefern aus der Annahme, dass die Welt von Gott geschaffen ist, einerseits eine Fülle von Eigenschaften und Inhalten unserer naturwissenschaftlichen Theorien transzendental begründet werden kann und andererseits diese transzendentale Begründung unserer Theorien, die normalerweise eher anti-realistisch aufgefasst werden, gerade über die theistische Annahme mit einem vernünftigen Realismus versöhnt werden kann.
  4. Gott als Erlöser oder Philosophische Theologie als Existenzphilosophie: Hier sollte diskutiert werden, inwiefern innerhalb einer rationalen Theologie eine bestimmte Version der Sündenlehre, die Sünde als einen strukturellen Defekt unseres Daseins als endliche Ich-Subjekte in Kategorien der Philosophie des Geistes und der Existenzphilosophie begreift, und davon ausgehend Grundzüge einer rationalen Eschatologie begründet werden können.

Im Rahmen des Meisterkurses findet ein öffentlicher Abendvortrag am Mittwoch, 25. Februar 2015, um 19:00 mit dem Titel „Ist der Gott der Philosophen ein Erlösergott?“ statt.

 

 




Call for Papers

Call for Papers: International Journal of Philosophy and Theology

 

Call for Papers

International Journal of Philosophy and Theology

ISSN: 2333-5750 (Print) 2333-5769 (Online)

International Journal of Philosophy and Theology is an international journal that addresses all areas of interest to both philosophy and theology. The Journal publishes original research and review articles. The journal strives to strengthen connections between research and practice, so enhancing professional development and improving practice within the field of philosophy and theology. Papers accepted for publication are double-blind refereed to ensure academic integrity.

The journal is published by the American Research Institute for Policy Development that serves as a focal point for academicians, professionals, graduate and undergraduate students, fellows, and associates pursuing research throughout the world.

The interested contributors are highly encouraged to submit their manuscripts/papers to the executive editor via e-mail at Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Please indicate the name of the journal (International Journal of Philosophy and Theology) in the cover letter or simply put ‘International Journal of Philosophy and Theology’ in the subject box during submission via e-mail. 

The journal is Abstracted/Indexed in CrossRef, CrossCheck, Cabell's, Ulrich's, Griffith Research Online, Google Scholar, Education.edu, Informatics, Universe Digital Library, Standard Periodical Directory, Gale, Open J-Gate, EBSCO, Journal Seek, DRJI, ProQuest, BASE, InfoBase Index, OCLC, IBSS, Academic Journal Databases, Scientific Index.

E-Publication FirstTM

E-Publication FirstTM is a feature offered through our journal platform. It allows PDF version of manuscripts that have been peer reviewed and accepted, to be hosted online prior to their inclusion in a final printed journal. Readers can freely access or cite the article. The accepted papers are published online within one week after the completion of all necessary publishing steps.

DOI® number

Each paper published in International Journal of Philosophy and Theology is assigned a DOI® number, which appears beneath the author's affiliation in the published paper. Click HERE to know what is DOI (Digital Object Identifier)? Click HERE to retrieve Digital Object Identifiers (DOIs) for journal articles, books, and chapters.

IJPT is inviting papers for October 2014 issue (Vol. 2 No. 3). The online publication date is October 31, 2014. Submission Deadline: September 30, 2014.

You may view the complete list of the journals of the institute.

For any additional information, please contact with the executive editor at Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Regards,

Dr. Christopher R. Trogan, United States Merchant Marine Academy, USA.

Editor-in-Chief

International Journal of Philosophy and Theology

 




Call for Papers

Forum Humanum Claremont Conference Grants 2015 for doctoral students and PHDs

The Udo Keller Stiftung Forum Humanum (Hamburg) has generously provided 10 conference grants ($2200 each) to enable doctoral students and new PHDs (not earlier than 2010) to participate in the Claremont Annual Philosophy of Religion Conference 2015.

Each year the Claremont Annual Philosophy of Religion Conference brings together thinkers from different religions, traditions, and academic disciplines to discuss one particular theme in the fields of Religion, Theology and Philosophy of Religion. The theme of the 36th conference will be »Seif or No-Self? The Debate about Selflessness«. The conference will be held at Claremont Graduate University, Claremont, California, on February 19-21, 2015. Speakers will include: Iben Damgaard (Copenhagen), Jonardon Ganeri (Sussex), Amy Hollywood (Harvard), Gereon Kopf (Decorah), Dietrich Korsch (Marburg), Joseph O’Leary (Nanzan), Joseph Prabhu (Pasadena), and Evan Thompson (Toronto).

The Udo Keller Stiftung Forum Humanum (Hamburg) has generously provided 10 conference grants ($2200 each) to enable doctoral students and new PHDs (not earlier than 2010) to participate in the conference. The grant is meant to cover all expenses. Recipients will have the opportunity to attend the conference on Friday and Saturday and to present a paper (15 double-spaced pages) on the topic of the conference. To create space for the discussion of their contributions, a pre-conference seminar will be held on Thursday, February 18, on the same topic as the main conference. All grant recipients will be expected to participate in this seminar and introduce not their own but one of the other papers for discussion. Five papers will be chosen for publication along with the conference contributions in the Claremont Studies of Philosophy of Religion (Mohr Siebeck Tübingen).

We invite doctoral students and recent PhDs to submit a one page CV and a 5 page, double spaced abstract (approximately 1600 words) of their proposed paper on the topic of ‘Self or No-Self’. Applicants should submit their proposal as a Word document with no marks that identify the author so that it will be suitable for blind review. For a more detailed description of the conference topic see http://www.cgu.edu/pages/6243.asp. Applications should be sent by email to

Prof. Dr. Ingolf U. Dalferth (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)
Department of Religion
Claremont Graduate University
831 North Dartmouth Avenue
Claremont, CA 91711

by August 31, 2014 (midnight Pacific time). Applications will be blind reviewed by an international committee of scholars. Recipients will be notified in October. Drafts of the papers are due by January 15, 2014.

For more information on the conference...

This application in PDF Format...

 

 




Call for Papers

Call for Papers: Konferenz der European Society for the Philosophy of Religion vom 28. – 31. August 2014 in Münster zum Thema “Transforming Religion”

In den letzten Jahren ist Religion mit neuer Emphase als Teil der kulturellen Evolution des Menschen interpretiert worden. Sozialwissenschaftler und Evolutionswissenschaftler haben sich dazu verstärkt des Themas Religion angenommen und im Kontext der Evolution untersucht. Schon 1964 hatte Robert N. Bellah in einem Aufsatz über „Religious Evolution“ die entsprechende Fragestellung etabliert. Er hatte sich damals vor allem auf die Evolution der
religiösen Symbolsysteme konzentriert und die Verbindung der Evolution von Religion mit der sozio-kulturellen Evolution des Menschen insgesamt nur angedeutet, aber nicht eigens untersucht. Dies ist dann in den folgenden Jahrzehnten stärker bearbeitet worden, zuerst vereinzelt, in jüngster Zeit vermehrt. Die grundsätzliche Frage ist, ob Religion aus der Evolution des Menschen resultiere und inwiefern Religion zur Evolution des Menschen, zu seinem Überleben, seiner Reproduktion und zu seiner kulturellen Entwicklung beigetragen hat und beiträgt. Wenn Religion ein evolutionärer Vorteil des Menschen gewesen sein sollte und weiterhin ist, dann würde den religiösen Überzeugungen und Handlungen möglicherweise auch eine Logik der Anpassung innewohnen, ja, wäre vielleicht sogar das eigentliche Regulativ von Religion. Religion wäre dann zu beschreiben als ein natürliches Resultat der kulturellen
Evolution, ja, insgesamt der Evolution des Menschen. Für die Religionsphilosophie stellt sich die Frage, welche Konsequenzen es für die  religionsphilosophische Reflexion hätte, wenn die genannte Hypothese stimmen würde. Wie verändern sich das Verständnis, die religionsphilosophische Reflexion und der methodische Umgang mit dem Thema Religion, wenn Religion als Moment der sozio-kulturellen Evolution des Menschen verstanden wird?


Da die Fragestellung selbst in der europäischen Religionsphilosophie der Gegenwart umstritten ist, wird sie auf der Konferenz in einem weiteren Horizont behandelt, der im Konferenzthema “Transforming Religion” zum Ausdruck kommt. Die Mehrdeutigkeit des Ausdrucks „transforming“ ist beabsichtigt. Religion soll einerseits selbst als Gegenstand von Veränderung, von Entwicklung, ja, von Evolution in den Blick genommen werden. Andererseits soll die Rolle der Religion für sozio-kulturelle Transformationen, Entwicklungen und Veränderungen diskutiert werden.


Den verschiedenen Dimensionen des Themas soll auf der Konferenz in vier Sektionen mit folgenden Fragenkomplexen nachgegangen werden.


1. Transformation von Religion. Gibt es Fortschritte in der Religionsgeschichte? Stehen Religionen für die stabile metaphysische Ordnung der natürlichen und sittlichen Wirklichkeit inmitten einer sich permanent verändernden Welt - oder vollziehen Religionen selbst eine innere (essentielle) Entwicklung? Wie verarbeiten die Religionen den Entwicklungsgedanken intern? Wie verhält sich Religion zu Geschichte und Veränderung? Wie verläuft die
Transformation der religiösen symbolischen Systeme?
Hauptvorträge: Prof. Dr. Jörg Dierken (Halle-Wittenberg); Prof. Dr. Simo Knuuttila (Helsinki)


2. Evolution und Religion. Inwiefern ist Religion als Teil menschlicher Evolution (bzw. Evolutionsgeschichte) zu verstehen? Was folgt aus der Analyse der Genese von Religion? Welche Kritik an Religion erwächst daraus (z.B. genetische Religionskritik)? Und welche Bedeutung hat solche Kritik für eine zeitgemäße Konzeption von Religion?
Hauptvorträge: Prof. Dr. Steve Fuller (Warwick); Dr. Taede A. Smedes (Nijmegen)


3. Gottesgedanke und Evolution. Was folgt für das Denken Gottes aus der Einsicht in die Evolution des Menschen, der Lebewesen, ja, des Universums? Lässt sich auch eine Evolution Gottes denken? Was tragen die Prozesstheologie und der Panentheismus zu dieser Frage bei?
Hauptvorträge: Prof. Dr. Niels Henrik Gregersen (Kopenhagen); Prof. Dr. Dr. Klaus Müller (Münster)


4. Dynamik der Veränderung. Unter welchen Voraussetzungen tragen Religionen zur Transformation, Entwicklung und zum Fortschritt in Gesellschaften bei? Ist Religion ein Entwicklungshemmnis oder ein Anreger von Transformation, Entwicklung und Fortschritt? Enthalten Religionen in sich eine Dynamik ihrer eigenen Transformation und Entwicklung?
Hauptvorträge: Prof. Dr. Daphne Hampson (St. Andrews); Prof. Dr. Walter van Herck (Antwerp)


Call for Papers


Wer auf der Konferenz gerne einen Kurzvortrag (20 Minuten Vortrag und 10 Minuten Diskussion) halten möchte, der auf das Konferenzthema insgesamt oder eines der vier Unterthemen bezogen ist, der kann dies unter Angabe des Themas und mit einer kurzen Zusammenfassung (max. 15 Zeilen) per e-mail bei der Tagungsleitung (Prof. Dr. Hans-Peter Großhans - Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) anmelden. Die Tagungsleitung behält sich eine Auswahl der Kurzvorträge vor. Der Kurzvortrag kann in Deutsch oder Englisch gehalten werden. Anmeldeschluß eines Kurzvortrags ist der 15. Juni 2014.


Weitere Information über die Konferenz finden Sie auf der Website der ESPR: http://www.philosophy-of-religion.org

Diese Ausschreibung als PDF-Dokument.




Call for Papers

11. Internationales Hamann-Kolloquium: "Natur und Geschicht" (18.-21. Februar 2015 in Wuppertal)

 

Das Internationale Hamann-Kolloquium führt seit 1976 Forscher verschiedener Fachrichtungen zusammen, um die wissenschaftliche Arbeit am Werk Johann Georg Hamanns (1730-1788) zu fördern.

Vorbereitet wird zurzeit das elfte Kolloquium, das vom 18.-21. Februar 2015 in Wuppertal an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel stattfinden wird. Es ist dem Themenkreis „Natur und Geschichte“ im Werk Hamanns gewidmet.

Folgende Themenfelder bieten sich zur Bearbeitung an:

Zugänge zur Wirklichkeit von Natur und Geschichte:

  • Die „Bücher“ der Natur und Geschichte und die Frage ihrer Lesbarkeit
  • Urkunden und Zeugnisse
  • Beobachtung und Weissagung, Erinnerung und Hoffnung
  • Vernunft und Glaube

Das Verständnis der Zeit in Natur und Geschichte:

  • Der universalgeschichtliche Rahmen: Natur und Geschichte zwischen Genesis und Apokalypse
  • Zeitliche und ewige Geschichtswahrheiten
  • Fortschritt und Wiederkehr des Gleichen

Zwischen Natur und Geschichte:

  • Der Kulturauftrag des Menschen
  • Naturrecht
  • Materialistische und idealistische Konzeptionen
  • Geschichte der Natur und Geschichte als Werk des Menschen
  • Der Glaube an die Vorsehung im Blick auf Universalgeschichte und individuelle Lebensgeschichte

Hamann in seiner Zeit

  • Besondere Herausforderungen im Kontext des 18. Jahrhunderts
  • Katastrophen in Natur und Geschichte (Kriege)
  • Lebensgeschichte im Spannungsfeld von Politik, Ökonomie und Gesellschaft

Mit den Stichworten sind Anregungen gegeben. Weitere Vorschläge zur Entfaltung des Generalthemas sind willkommen. Für alle Themen gilt: Hamanns Denken bildet sich aus im Gespräch mit anderen Autoren und Konzeptionen, mit denen er sich kritisch auseinandersetzt und auf die er seinerseits herausfordernd und anregend wirkt. Gewünscht sind daher auch Beiträge, die Kontexte und wirkungsgeschichtliche Zusammenhänge einbeziehen bzw. erschließen.

Ein- bis zweiseitige Exposés mit Angaben zu Gegenstand, Methode und Bezugstexten des vorgeschlagenen Beitrags werden bis 24. Mai 2014 per E-mail oder auf dem Postweg erbeten an

Prof. Dr. Johannes von Lüpke (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Kirchliche Hochschule Wuppertal/Bethel, Missionsstraße 9, D-42285 Wuppertal

 


Hier finden Sie die Ausschreibung als PDF-Dokument.




Call for Papers

Call for papers: International Symposium “Mind and Culture” (Institute of Philosophy, Zagreb, December 5–6, 2014)

Philosophy of mind, treating classical philosophical topics such as consciousness, mental attributes and mental functions with respect to the body and bodily states, in a current context, is one of the most highly represented philosophical disciplines today. The purpose of the symposium “Mind and Culture” is to consider the concept of mind in a broader context, namely, as related to cultural production and social life forms, or the world as “Lebenswelt”. The fundamental character of human mind is visible in the fact that mind not only explains phenomena, but also creates artistic works, creates a world of culture and its institutions, and also interprets and critically evaluates these. In this context the question of “methodical culturalism” as conditioned by already existing linguistic practice or life forms (Wittgenstein) is of central importance.
The idea of ”second nature” which manifests as a result of cultural production of human spirit (Hegel) also plays a significant role in reflection on the concept of “mind”. Critical evaluation of the manifestations of culture mentioned above shows the relevance of the classical concept of education (Bildung), which presupposes the formation of the human spirit and identity in study of the object of investigation. The Institute of Philosophy in Zagreb, which
among its other emphases dedicates research to the study of philosophical and cultural heritage and the analysis and evaluation of contemporary philosophical topics, has chosen this topic as theme of its annual symposium “Mind and Culture” in order to consider in depth the complexity and significance of these concepts.


Please send the provisional title (by March 21, 2014) and an abstract (about 500 words) (by September 1, 2014) to Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Organizational committee: Filip Grgić, Zdravko Radman, Ivana Skuhala Karasman, Jure Zovko (chair)

See also...




Call for Papers

Conference: Divine Action in the World: Philosophical and Theological Inquiries

August 4 - 6, 2014, Haus der Begegnung, Innsbruck, Austria

A basic claim of theistic belief systems is that God engages in relationship with his creation. One way to understand this relationship is provided by talk about God’s actions. This includes not only his creating, sustaining, and bringing to perfection of the world, but also his intervention in the course of its history.
Talk of God’s action in the world, however, is open to many interpretations, since it raises numerous questions about the causal structure of reality, laws of nature, and human free will.

  • Do the laws of nature allow God to intervene at all, and how great is his sphere of action for doing so?
  • Is a real relationship between a limitless, eternal, and necessarily existing Creator and his Creation even conceivable?
  • Is the course of history completely determined by God, its creator and sustainer?
  • Does God influence or even occasionally override the wills of human beings in order to achieve his ends?
  • How does his salvific work relate to the evil in the world?
  • Does God respond to petitionary prayer?

Coming to grips with these and similar questions is crucial for properly engaging with any theistic belief system. In our conference, internationally renowned philosophers and theologians will discuss these questions and give new and innovative answers.

Organized by: Georg Gasser, Johannes Grössl, Lukas Kraus

PLENARY SPEAKERS: Gregory Boyd (Bethel University, USA), Ingolf Dalferth (University of Zürich, Switzerland, and Claremont Graduate University, USA), Paul Helm (Regent College, Canada), Lydia Jaeger (Nogent Bible Institute, France), Derk Pereboom (Cornell University, USA), Thomas Schärtl (University of Augsburg, Germany), Hans-Christian Schmidbaur (University of Lugano, Switzerland), Christoph Schwöbel (University of Tübingen, Germany), Helen Steward (University of Leeds, UK), Klaus von Stosch (University of Paderborn, Germany), Charles Taliaferro (St. Olaf College, USA), Kevin Timpe (Northwest Nazarene University, USA)
Thomas F. Tracy (Bates College, USA), Josef Quitterer (University of Innsbruck, Austria), Daniel von Wachter (International Academy of Philosophy, Liechtenstein)

The conference folder can now be downloaded here.

ADDITIONAL CALL FOR PAPERS:

We have at least two open slots for professional talks at our conference. If you are a (assistant/associate/full) professor at an academic institution and want to contribute to our conference, please send us an extended abstract of your paper (1.200 – 1.800 words) and a CV by February 1, 2014. We will let you know of our decision by March 15, 2014.

Your contributions will be considered for publication in a special issue of the European Journal for Philosophy of Religion on the conference.

A note on expenses: We will cover board & lodging but we are not able to cover traveling expenses too.

Link: Webpage of the Conference "Divine Action in the World: Philosophical and Theological Inquiries"




Verschiedenes

Summer School „Gottes Handeln in der Welt: Philosophische und Theologische Erkundungen“

Einladung zur Bewerbung für die Summer School „Gottes Handeln in der Welt: Philosophische und Theologische Erkundungen“

24. Juli - 2. August 2014
im Tagungszentrum „Haus der Begegnung“ in Innsbruck

Philosophen und Philosophinnen in der sogenannten „analytischen Tradition” beschäftigen sich seit einigen Jahrzehnten vermehrt mit Themen, die in engem Zusammenhang mit der systematischen Theologie stehen. Das Projekt „Analytic Theology” greift diese Entwicklung auf kreative Weise auf, indem es die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Vertretern und Vertreterinnen der analytischen Philosophie und der systematischen Theologie unterstützt und Verbindungen zwischen diesen Fachbereichen hergestellt. In diesem Zusammenhang organisieren die Leiter des Projekts eine Summer School zum Thema „Gottes Handeln in der Welt”. Die Lehrenden der Summer School sind Thomas Schärtl (Universität Augsburg, Deutschland), Charles Taliaferro (St. Olaf College, USA) und Kevin Timpe (Northwest Nazarene University, USA). Die Sprache der Summer School ist Englisch.

Doktoratsstudierende und kürzlich Promovierte (2007 oder später) in den Fächern Philosophie und Theologie sind aufgerufen, sich zu bewerben. Wir hoffen auf Bewerbungen von PhilosophInnen und TheologInnen aller Fach- und Glaubensrichtungen mit starkem Interesse an religionsphilosophischen Themen und systematischer Theologie (z. B. Naturgesetze und göttliche Intervention, göttliches Handeln in der Menschheitsgeschichte, Gnade und Freiheit, Wunder, Vorherbestimmung, göttliches Handeln und das Problem des Übels etc.). Die drei Lehrenden werden Kurse zu den oben genannten Themen unterrichten. Jedes Thema wird drei Tage lang behandelt. Die Vormittage werden jeweils eher im Stil einer Vorlesung mit Diskussion gestaltet sein und die Nachmittage als Seminar, in dem die Studierenden ihre eigenen Papers präsentieren.

Finanzierung: Die gesamten Kosten der erfolgreichen AntragstellerInnen (Reisekosten aus dem deutschsprachigen Raum nach Innsbruck und zurück, Unterkunft und Verpflegung während der Summer School und der Konferenz) werden von den Veranstaltern übernommen. Die konkreten Bedingungen werden mit den AntragstellerInnen individuell besprochen.

Bewerbung: Schicken Sie bitte (1) einen kurzen Lebenslauf, (2) ein Motivationsschreiben (max. 500 Wörter) und (3) das Abstract des Papers, das im Rahmen der Summer School präsentiert werden soll (ca. 750 Wörter). Senden Sie diese Unterlagen bitte bis 15. Februar 2014 per E-Mail mit Ihren Kontaktdaten und ihrer institutionellen Zugehörigkeit an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Sie hören von der Entscheidung spätestens bis 15. März  2014.

Konferenz: In Anschluss an die Summer School findet eine internationale Konferenz zum selben Thema statt (4. - 6. August 2014), wo führende Vertreter der analytischen Religionsphilosophie und der systematischen Theologie auftreten werden. Es wird erwartet, dass die TeilnehmerInnen der Summer School auch die anschließende Konferenz besuchen. Nähere Informationen zu beiden Veranstaltungen finden Sie unter: http://www.uibk.ac.at/analytic-theology/conferences/index.html.en

Für die Organisatoren, Prof. Dr. Josef Quitterer und Georg Gasser

Flyer zu Summer School und Konferenz




Call for Papers

Transforming Religion. 20th Biennal Conference / The European Society for the Philosophy of Religion

Conference, 28th-31st August 2014, Münster (Germany)

Short papers (with a reading time of 20 minutes) are invited from young and experienced scholars on any issue connected to the conference theme. Please submit a title and short abstract (max. 15 lines) — indicating to which of the four sections the proposed paper is relevant — by email to the chairman of the conference, Hans-Peter Grosshans (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). The deadline for receipt of submissions is 31st March 2014.

For more information about the conference see "Veranstaltungen" or click here.

 




Call for Papers

3rd Biennial Glasgow Philosophy of Religion Seminar

Seminar at the University of Glasgow, 29th-30th, May 2014

Presentations are invited on any topic within analytic philosophy of religion, broadly construed to include non-western traditions. Papers on comparative philosophy of religion are also welcome. If you would like your work to be considered for presentation at this event please email an abstract of between 300 and 500 words to Victoria Harrison ( Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) by 15th January 2014. Your paper should have a reading time of approximately 40 minutes. Please state on your submission if you are a graduate student. You will be informed of the decision by 28th February 2014. Papers accepted for presentation will be considered for publication in Philosophy Compass, Blackwell's fully peer-reviewed online philosophy journal.

For more information...

 




Call for Papers

„Schuld als Herausforderung für Theologie und Kirche“

Tagung „Schuld als Herausforderung für Theologie und Kirche“ (30.05.–01.06.2014 in Münster)

Sie sind herzlich eingeladen, die Tagung mit einem eigenen themenrelevanten Beitrag (20 min, 10 min Diskussion) zu bereichern. Senden Sie hierzu bitte ein Abstract (max. 500 Wörter; deutsch od. englisch, pdf-Dokument) bis zum 15. November 2013 an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!"

Für mehr Informationen zur Tagung vgl. den Eintrag in der Rubrik "Veranstaltungen" oder siehe hier.

 




Stipendien

10 conference grants to enable participation in the Claremont Annual Philosophy of Religion Conference 2014

Udo Keller Stiftung Forum Humanum (Hamburg): 10 conference grants ($2200 each) to enable doctoral students and new PHDs (not earlier than 2009) to participate in the Claremont Annual Philosophy of Religion Conference 2014

Each year the Claremont Annual Philosophy of Religion Conference brings together thinkers from different religions, traditions, and academic disciplines to discuss one particular theme in the fields of Religion, Theology and Philosophy of Religion. The theme of the 35th conference will be »Hope: Re-examinations of an Elusive Phenomenon«. The conference will be held at Claremont Graduate University, Claremont, California, on February 14-15, 2014.
Recipients will have the opportunity to attend the conference on Friday and Saturday and to present a paper (15 double-spaced pages) on the topic of the conference. To create space for the discussion of their contributions, a pre-conference seminar will be held on Thursday, February 13, on the same topic as the main conference.
Applications should be sent by email up to October 1, 2013. More details…

For a more detailed description of the conference topic see http://www.cgu.edu/pages/6243.asp.

 




Stellenausschreibungen

10 Promotionsstellen am Graduiertenkolleg der Uni Rostock

Die Universität Rostock vergibt im Rahmen des interdisziplinären DFG-Graduiertenkollegs GRK 1887 „Deutungsmacht: Religion und belief systems in Deutungsmachtkonflikten“ vorbehaltlich der Mittelzuweisung:
10 Promotionsstellen (65 % E13 ab 1.4.2014) für maximal 3 Jahre, jeweils jährlich befristet und evaluiert, und
1 Koordinationsstelle zur Wissenschaftsorganisation (50 oder 65 % E13 ab 1.1.2014) für bis zu 4,5 Jahre, jeweils jährlich befristet (Kennziffer D 199-13).
Beginn des GRK und der Förderung ist der 1. April 2014. Die Vergütung richtet sich nach den üblichen Sätzen für Promotionsstellen (nicht Stipendien) E13 der DFG.

Weitere Informationen und Bewerbungsfristen

 




Stellenausschreibungen

Tenured Position in Metaphysics and Philosophy of Religion

The Institute of Philosophy at KU Leuven is advertising a tenured position in Metaphysics and Philosophy of Religion. The rank is open. The institute is looking for candidates with a record of excellent publications and teaching ability, as well as the continued promise of innovative philosophical research. Teaching and research at the Institute of Philosophy covers the history of metaphysics and philosophy of religion as well as contemporary developments (with a non-exclusive emphasis on continental developments). The appointment starts on October 1st, 2013. The deadline for applications is September 27, 2012.

See: http://hiw.kuleuven.be/eng/jobsscholarships.html

More information about the BOF/ZAP professorships can be found at

https://www.kuleuven.be/gedocumenteerd/k/s/oproep/35505.html

The procedures for the BOF/ZAP position and the regular position run parallel, but are basically independent of one another. Candidates, who consider applying for a BOF/ZAP professorship are advised to contact Prof. Toon Vandevelde (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) or Prof. Stefaan Cuypers (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

 


 




Stipendien

KHK Fellowship

The International Research Consortium on "Dynamics in the History of Religions between Asia and Europe" at Ruhr University Bochum, Germany, invites applications for a

Fellowship for Research on the Philosophy of Religion

during the academic year April 2012 to March 2013.

 

For further information please see: www.khk.ceres.rub.de

 




Stipendien

Cluster Initiative - Analytic Theology Projekt

Das Analytic Theology-Projekt unterstützt systematische Forschung im Bereich analytische (Religions-)Philosophie und Theologie. Die "Cluster Initiative" ist ein Programm innerhalb des Projekts um den persönlichen Austausch und die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen (analytischen) Philosophen und Theologen zu stärken.

Es sollen interdisziplinäre Forschergruppen unterstützt werden, welche

(a) PhilosophInnen und TheologInnen zum regelmäßigen Austausch über ein für das Projekt relevantes Thema anregen und

(b) dabei von den Teilnehmern Ergebnisse erarbeitet werden, die für die Disziplinen der einzelnen Teilnehmer von Bedeutung sind.

Projekgruppen können mit max. 13.500€ unterstützt werden.

 

Nähere Informationen zum Analytic Theology-Projekt im Allgemeinen, sowie zur Cluster Initiative und den spezifischen Ausschreibungsbedingungen sind auf der Projekt-Homepage zu finden.