Call for Papers: 10. Berliner Kolloquium Junge Religionsphilosophie, Akademietagung, 23.-25.02.2017

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Das Berliner Kolloquium Junge Religionsphilosophie wird in Kooperation mit dem Forschungsinstitut für Philosophie Hannover, der Deutschen Gesellschaft für Religionsphilosophie und der Katholischen Akademie in Berlin durchgeführt. Es will NachwuchsforscherInnen aus den Geistes,- Sozial- und Kulturwissenschaften, insbesondere der Theologie und der Philosophie versammeln, die ein Interesse an Religionsphilosophie haben. Ziel ist der offene und interdisziplinäre Austausch jenseits der Spielregeln akademischer Karriereplanung, ernsthaft und intellektuell ambitioniert in der Sache und auf dem Stand der akademischen Forschung.

Unter dem Stichwort „Das Bedürfnis zu glauben“ sucht das 10. BERLINER KOLLOQUIUM JUNGE RELIGIONSPHILOSOPHIE nach neuen Perspektiven der Verhältnisbestimmung von Psychoanalyse und Religion. Bekanntlich haben Sigmund Freuds Schriften die Psychoanalyse als eine viel beachtete und prominente Stimme der Religionskritik etabliert. Diese Perspektive hat jedoch den Blick für eine zweite Tradition der Psychoanalyse verstellt, die mit Carl Gustav Jung Religion als Teil der menschlichen Natur konzipiert. Das Kolloquium widmet sich diesem Grundsatzstreit. Dabei soll auch das vor kurzem ins Deutsche übersetzte Buch Dieses unglaubliche Bedürfnis zu glauben der französischen Psychoanalytikerin und Philosophin Julia Kristeva diskutiert werden. Unabhängig von eigenen Überzeugungen nimmt Kristeva den Glauben als Realität ernst. Die anthropologische und wissenschaftliche Arbeit am Phänomen des Glaubens tritt damit an die Stelle bloßer Pathologisierung. Ziel des Kolloquiums ist es, ein komplexes Verständnis von Religionstheorie und Psychoanalyse im Horizont einer solchen anthropologischen Wende zu erkunden.

Prof. Dr. Christoph Türcke stellt am Freitagabend im Rahmen des öffentlichen Teils des Kolloquiums seine Thesen zum Verhältnis von Psychoanalyse und Religion vor.

CALL for PAPERS
Manuskripte und Vortragsskizzen können Sie bis zum 09. Dezember 2016 per Post oder E-Mail an die untenstehende Adresse senden. Eingereichte Skizzen sollten nicht länger als 5000 Zeichen und in deutscher oder englischer Sprache verfasst sein.
In einer freien Sektion können Sie eigene Projekte vorstellen, die nicht ins oben skizzierte Themengebiet fallen. Auch Manuskripte für diese Sektion sollten 5000 Zeichen nicht überschreiten. Für jeden angenommenen Beitrag zum Thema werden 45 Minuten des Kolloquiums reserviert; die Vorträge sollten einen Umfang von 20 Minuten nicht überschreiten. In der freien Sektion sind pro Beitragenden 20 Minuten vorgesehen (10/10 Minuten).

Weitere Informationen zum Call for Papers und zur Anmeldung finden Sie auf den Websites der Katholischen Akademie in Berlin und des fiph:

www.katholische-akademie-berlin.de

www.fiph.de

Ort: Katholische Akademie in Berlin, Hannoversche Str. 5, 10115 Berlin Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!