Call for Papers

11. Berliner Kolloquium Junge Religionsphilosophie. Zur Kritik religiöser Lebensformen. Perspektiven nach Rahel Jaeggi

Datum: Donnerstag, 14 September 2017 - Freitag, 08 Dezember 2017
Ort: Katholische Akademie in Berlin, Hannoversche Str. 5, 10115 Berlin
Veranstalter: fiph; DGR; Katholischen Akademie in Berlin
Weitere Informationen: www.katholische-akademie-berlin.de; www.fiph.de

Das „Berliner Kolloquium Junge Religionsphilosophie“ wird in Kooperation mit dem Forschungsinstitut für Philosophie Hannover, der Deutschen Gesellschaft für Religionsphilosophie und der Katholischen Akademie in Berlin durchgeführt. Es will Nachwuchsforscherinnen aus den Geistes,- Sozial- und Kulturwissenschaften, insbesondere aus Philosophie und Theologie, versammeln, die ein Interesse an Religionsphilosophie haben. Ziel ist der offene und interdisziplinäre Austausch jenseits der Spielregeln akademischer Karriereplanung, ernsthaft und intellektuell ambitioniert in der Sache und auf dem Stand der akademischen Forschung.

Angeregt durch die Arbeiten von Rahel Jaeggi widmet sich das 11. BERLINER KOLLOQUIUM JUNGE RELIGIONSPHILOSOPHIE (22.-24.02.2018) dem Thema „Zur Kritik religiöser Lebensformen“. Lebensformen konfrontieren die Philosophie mit den Grenzen weltanschaulicher Neutralität und der Kraft rationaler Gründe. Existenzielle Grundentscheidungen, gehaltvolle Vorstellungen des Guten oder anthropologische Fragen nach Wahrhaftigkeit, Gewissheit und gelingendem Leben verlangen so wieder philosophisch ernst genommen zu werden. Klassische Topoi der Religionsphilosophie erhalten damit neue Aufmerksamkeit.
In Auseinandersetzung mit Rahel Jaeggis Buch Kritik von Lebensformen und ihren Arbeiten zum Entfremdungsbegriff sollen die religionsphilosophischen Implikationen einer Philosophie der Lebensformen erkundet werden. Angesichts der Frage „Was bedeutet es, sein eigenes Leben zu leben?“ gilt es, die Rolle religiöser Traditionen für individuelle und kollektive Identitäten, für eine philosophische Reflexion der Lebensführung sowie für das Ideal eines selbstbestimmten Lebens heute neu in den Blick zu nehmen. Vermag schließlich allein eine neutrale, säkulare Vermittlungsinstanz den Streit um die Legitimität von Lebensformen zu schlichten?

Prof. Dr. Rahel Jaeggi und Prof. Dr. Jürgen Straub stellen im Rahmen des öffentlichen Teils des Kolloquiums ihre Thesen vor und diskutieren diese in einem anschließenden Podiumsgespräch.

Manuskripte und Vortragsskizzen können Sie bis zum 08. Dezember 2017 per Post oder E-Mail an die untenstehende Adresse senden. Eingereichte Skizzen sollten nicht länger als 5000 Zeichen und in deutscher oder englischer Sprache verfasst sein. Schicken Sie bitte außerdem einen kurzen CV .
In einer freien Sektion können Sie eigene Projekte vorstellen, die nicht ins oben skizzierte Themengebiet fallen. Auch Manuskripte für diese Sektion sollten 5000 Zeichen nicht überschreiten.
Für jeden angenommenen Beitrag zum Thema werden 45 Minuten des Kolloquiums reserviert; die Vorträge sollten einen Umfang von 20 Minuten nicht überschreiten. In der freien Sektion sind pro Beitragenden 20 Minuten vorgesehen (10 Minuten Vortrag / 10 Minuten Diskussion).

Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 




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Call for Papers: 10. Berliner Kolloquium Junge Religionsphilosophie, Akademietagung, 23.-25.02.2017

Die Ausschreibung als PDF...
Poster zur Ausschreibung...

Das Berliner Kolloquium Junge Religionsphilosophie wird in Kooperation mit dem Forschungsinstitut für Philosophie Hannover, der Deutschen Gesellschaft für Religionsphilosophie und der Katholischen Akademie in Berlin durchgeführt. Es will NachwuchsforscherInnen aus den Geistes,- Sozial- und Kulturwissenschaften, insbesondere der Theologie und der Philosophie versammeln, die ein Interesse an Religionsphilosophie haben. Ziel ist der offene und interdisziplinäre Austausch jenseits der Spielregeln akademischer Karriereplanung, ernsthaft und intellektuell ambitioniert in der Sache und auf dem Stand der akademischen Forschung.

Unter dem Stichwort „Das Bedürfnis zu glauben“ sucht das 10. BERLINER KOLLOQUIUM JUNGE RELIGIONSPHILOSOPHIE nach neuen Perspektiven der Verhältnisbestimmung von Psychoanalyse und Religion. Bekanntlich haben Sigmund Freuds Schriften die Psychoanalyse als eine viel beachtete und prominente Stimme der Religionskritik etabliert. Diese Perspektive hat jedoch den Blick für eine zweite Tradition der Psychoanalyse verstellt, die mit Carl Gustav Jung Religion als Teil der menschlichen Natur konzipiert. Das Kolloquium widmet sich diesem Grundsatzstreit. Dabei soll auch das vor kurzem ins Deutsche übersetzte Buch Dieses unglaubliche Bedürfnis zu glauben der französischen Psychoanalytikerin und Philosophin Julia Kristeva diskutiert werden. Unabhängig von eigenen Überzeugungen nimmt Kristeva den Glauben als Realität ernst. Die anthropologische und wissenschaftliche Arbeit am Phänomen des Glaubens tritt damit an die Stelle bloßer Pathologisierung. Ziel des Kolloquiums ist es, ein komplexes Verständnis von Religionstheorie und Psychoanalyse im Horizont einer solchen anthropologischen Wende zu erkunden.

Prof. Dr. Christoph Türcke stellt am Freitagabend im Rahmen des öffentlichen Teils des Kolloquiums seine Thesen zum Verhältnis von Psychoanalyse und Religion vor.

CALL for PAPERS
Manuskripte und Vortragsskizzen können Sie bis zum 09. Dezember 2016 per Post oder E-Mail an die untenstehende Adresse senden. Eingereichte Skizzen sollten nicht länger als 5000 Zeichen und in deutscher oder englischer Sprache verfasst sein.
In einer freien Sektion können Sie eigene Projekte vorstellen, die nicht ins oben skizzierte Themengebiet fallen. Auch Manuskripte für diese Sektion sollten 5000 Zeichen nicht überschreiten. Für jeden angenommenen Beitrag zum Thema werden 45 Minuten des Kolloquiums reserviert; die Vorträge sollten einen Umfang von 20 Minuten nicht überschreiten. In der freien Sektion sind pro Beitragenden 20 Minuten vorgesehen (10/10 Minuten).

Weitere Informationen zum Call for Papers und zur Anmeldung finden Sie auf den Websites der Katholischen Akademie in Berlin und des fiph:

www.katholische-akademie-berlin.de

www.fiph.de

Ort: Katholische Akademie in Berlin, Hannoversche Str. 5, 10115 Berlin Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!




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Call for Papers: Reformation und Revolution in der Wahrnehmung Paul Tillichs Internationaler Kongress der APTEF, NAPTS und der DPTG Universität Jena, 3. bis 6. September 2017

Reformation und Revolution in der Wahrnehmung Paul Tillichs Internationaler Kongress der APTEF, NAPTS und der DPTG Universität Jena, 3. bis 6. September 2017

Ausschreibung als PDF...

Reformation und Revolution markieren ein spannungsvolles Gegensatzpaar in der Selbstbeschreibung der Moderne. Es verweist einerseits auf die Reformation Martin Luthers sowie auf die Französische Revolution als grundlegende Zäsuren der Erinnerungskultur. Anderseits kann die Geschichte des Protestantismus selbst im Spannungsfeld von beiden Deutungsschemata begriffen werden. Paul Tillich hat sich in seinem Werk auf die vielfältigste Weise mit dem angedeuteten Spannungsfeld von Reformation und Revolution beschäftigt. Es legt sich deshalb nahe vor dem Hintergrund des Reformationsjubilums seine Sicht von Reformation und Revolution auf einem internationalen Kongress zu thematisieren, der von der APTEF, der NAPTS und der DPTG unter Mitwirkung der niederländischen und der brasilianischen Paul Tillich Gesellschaft vom 3. bis 6. September 2017 an der Theologischen Fakultät der Universität Jena durchgeführt wird.

Im Namen der drei Gesellschaften möchten wir alle Interessenten eingeladen, sich an dem Kongress mit einem Vortrag zu dem Themenfeld Reformation und Revolution zu beteiligen. Reichen Sie bitte hierzu ein Proposal von max. einer Seite bis zum 31.12.2016 bei Christian Danz (christian.danz(at)univie.ac.at) ein. Im Februar 2017 erfolgt die Mittelung über Annahme des Papers. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldungen sowie den internationalen Kongress, der der erste gemeinsame Kongress aller Tillichgesellschaften ist.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Leiner und Christian Danz




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Forum Humanum Claremont Conference Grants 2017 (for doctoral students and recent PhDs): The Meaning and Power of Negativity

Forum Humanum Claremont Conference Grants 2017
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Each year the Claremont Annual Philosophy of Religion Conference brings together thinkers from different religions, traditions, and academic disciplines to discuss one particular theme in the fields of Religion, Theology and Philosophy of Religion. The theme of the 38th conference will be The Meaning and Power of Negativity. The conference will be held at Claremont Graduate University, Claremont, California, on February 17-18, 2017. Speakers will include: Emil Angehrn (Basel); Stephen Davis (Claremont); Andrew Hass (Stirling); Thomas Schmidt (Frankfurt); Willemien Otten (Chicago); Nancy van Deusen (Claremont); Elizabeth Pritchard (Bowdoin); Halla Kim (University of Nebraska Omaha); Asle Eikrem (Norwegian School of Theology); Yuval Avnur (Scripps).
The Udo Keller Stiftung Forum Humanum (Hamburg) has generously provided 10 conference grants ($2200 each) to enable doctoral students and new PHDs (not earlier than 2012) to participate in the conference. The grant is meant to cover all expenses. Recipients will have the opportunity to attend the conference on Friday and Saturday and to present a paper (15 double-spaced pages) on the topic of the conference. To create space for the discussion of their contributions, a pre-conference seminar will be held on Thursday, February 16, on the same topic as the main conference. All grant recipients will be expected to participate in this seminar and introduce not their own but one of the other papers for discussion. Five papers will be chosen for publication along with the conference contributions in the Claremont Studies of Philosophy of Religion (Mohr Siebeck Tübingen).
We invite doctoral students and recent PhDs to submit a one page CV and a 5 page abstract of their proposed paper on the topic of ‘The Meaning and Power of Negativity’ (word, double-spaced, anonymous for blind review). For a more detailed description of the conference topic see
http://www.cgu.edu/pofrconference. Applications should be sent by email to

Prof. Dr. Ingolf U. Dalferth (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)
Department of Religion
Claremont Graduate University
831 North Dartmouth Avenue
Claremont, CA 91711

by August 31, 2016 (midnight Pacific time). Please also cc your application to Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Applications will be blind reviewed by an international committee of scholars. Recipients will be notified in October. Drafts of the papers are due by January 15, 2017.




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Each year the Claremont Annual Philosophy of Religion Conference brings together thinkers from different religions, traditions, and academic disciplines to discuss one particular theme in the fields of Religion, Theology and Philosophy of Religion. The theme of the 38th conference will be The Meaning and Power of Negativity. The conference will be held at Claremont Graduate University, Claremont, California, on February 17-18, 2017. Speakers will include: Emil Angehrn (Basel); Stephen Davis (Claremont); Andrew Hass (Stirling); Thomas Schmidt (Frankfurt); Willemien Otten (Chicago); Nancy van Deusen (Claremont); Elizabeth Pritchard (Bowdoin); Halla Kim (University of Nebraska Omaha); Asle Eikrem (Norwegian School of Theology); Yuval Avnur (Scripps).
The Udo Keller Stiftung Forum Humanum (Hamburg) has generously provided 10 conference grants ($2200 each) to enable doctoral students and new PHDs (not earlier than 2012) to participate in the conference. The grant is meant to cover all expenses. Recipients will have the opportunity to attend the conference on Friday and Saturday and to present a paper (15 double-spaced pages) on the topic of the conference. To create space for the discussion of their contributions, a pre-conference seminar will be held on Thursday, February 16, on the same topic as the main conference. All grant recipients will be expected to participate in this seminar and introduce not their own but one of the other papers for discussion. Five papers will be chosen for publication along with the conference contributions in the Claremont Studies of Philosophy of Religion (Mohr Siebeck Tübingen).
We invite doctoral students and recent PhDs to submit a one page CV and a 5 page abstract of their proposed paper on the topic of ‘The Meaning and Power of Negativity’ (word, double-spaced, anonymous for blind review). For a more detailed description of the conference topic see
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The Udo Keller Stiftung Forum Humanum (Hamburg) has generously provided 10 conference grants ($2200 each) to enable doctoral students and new PHDs (not earlier than 2012) to participate in the conference. The grant is meant to cover all expenses. Recipients will have the opportunity to attend the conference on Friday and Saturday and to present a paper (15 double-spaced pages) on the topic of the conference. To create space for the discussion of their contributions, a pre-conference seminar will be held on Thursday, February 16, on the same topic as the main conference. All grant recipients will be expected to participate in this seminar and introduce not their own but one of the other papers for discussion. Five papers will be chosen for publication along with the conference contributions in the Claremont Studies of Philosophy of Religion (Mohr Siebeck Tübingen).
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The Udo Keller Stiftung Forum Humanum (Hamburg) has generously provided 10 conference grants ($2200 each) to enable doctoral students and new PHDs (not earlier than 2012) to participate in the conference. The grant is meant to cover all expenses. Recipients will have the opportunity to attend the conference on Friday and Saturday and to present a paper (15 double-spaced pages) on the topic of the conference. To create space for the discussion of their contributions, a pre-conference seminar will be held on Thursday, February 16, on the same topic as the main conference. All grant recipients will be expected to participate in this seminar and introduce not their own but one of the other papers for discussion. Five papers will be chosen for publication along with the conference contributions in the Claremont Studies of Philosophy of Religion (Mohr Siebeck Tübingen).
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The Udo Keller Stiftung Forum Humanum (Hamburg) has generously provided 10 conference grants ($2200 each) to enable doctoral students and new PHDs (not earlier than 2012) to participate in the conference. The grant is meant to cover all expenses. Recipients will have the opportunity to attend the conference on Friday and Saturday and to present a paper (15 double-spaced pages) on the topic of the conference. To create space for the discussion of their contributions, a pre-conference seminar will be held on Thursday, February 16, on the same topic as the main conference. All grant recipients will be expected to participate in this seminar and introduce not their own but one of the other papers for discussion. Five papers will be chosen for publication along with the conference contributions in the Claremont Studies of Philosophy of Religion (Mohr Siebeck Tübingen).
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Call for Papers: falsafa. Jahrbuch für islamische Religionsphilosophie

Die neu gegründete wissenschaftliche Publikation “falsafa. Jahrbuch für islamische Religionsphilosophie” nimmt Beiträge zur ersten Ausgabe entgegen.

Die Idee zu diesem Jahrbuch entspringt dem Kontext der Etablierung der islamischen Theologie an den deutschen Universitäten seit 2011. Diese akademische Selbstauslegung des Islam ist eine Herausforderung, die nicht nur gesellschaftlich und politisch, sondern auch intellektuell sehr bewegend ist. Dabei spielt die Frage nach dem Selbstverständnis der einzelnen Disziplinen des islamischen Wissenschaftskanons eine tragende Rolle.

falsafa. widmet sich dem Spannungsfeld zwischen Religion und Philosophie aus dem Geist des Islam und bietet eine Plattform, um im Dialog mit den
klassischen Falāsifa zeitgenössische Perspektiven auf eine Religionsphilosophie im islamischen Kontext zu formulieren. Dabei soll die Verwendung des Begriffs Falsafa im Titel eines Jahrbuchs für islamische Religionsphilosophie nicht etwa suggerieren, Falsafa sei nur von Muslimen betrieben worden, oder Falsafa beschäftige sich lediglich mit dem Phänomen der Religion. Vielmehr soll unter Würdigung der bisherigen wertvollen historischen Betrachtung von Falsafa hier systematisch der Frage nachgegangen werden, wie eine genuin islamische Religionsphilosophie aufbauend auf die geistesgeschichtliche Tradition der Falsafa methodisch und inhaltlich im heutigen Wissenschaftsdiskurs zu verstehen sei. Dieses Projekt betiteln wir nun mit dem Begriff „Falsafa”.

falsafa. wird herausgegeben von Ahmad Milad Karimi (Westfälische Wilhelms-Universität Münster). Der wissenschaftliche Beirat besteht aktuell aus folgenden Mitgliedern: Dr. Mustafa Cerić (Sarajevo), Prof. Dr. Reza Hajatpour (Friedrich-Alexander-Universität, Erlangen-Nürnberg), Prof. Dr. Hassan Hanafi (Universität Kairo), Prof. Dr. Adnane Mokrani (Päpstliche Universität Gregorina, Rom), Sajjad Rizvi (Universität Exeter), Prof. Dr. Ulrich Rudolph (Universität Zurich), Prof. Dr. Mohammed Rustom (Carleton Universität, Ottawa), Jun.-Prof. Dr. Muna Tatari (Universität Paderborn).

Das Jahrbuch beinhaltet wissenschaftliche Artikel, sowie Interviews mit ForscherInnen und Buchrezensionen. Es wird bilingual sein, sodass die Beiträge in deutscher oder englischer Sprache verfasst sein können. Herausgegeben wird falsafa. durch den Verlag Karl Alber, der sich falsafa. 1/2016 Jahrbuch für
islamische Religionsphilosophie Yearbook for Islamic Philosophy of Religion VERLAG KARL ALBER B insbesondere um Themen der christlichen Religionsphilosophie und der interkulturellen Philosophie verdient gemacht hat.

Die erste Ausgabe widmet sich der grundlegenden Frage danach, was islamische Religionsphilosophie sei. Mögliche Themen sind unter anderem die Rolle von Philosophie im Kontext von islamischer Theologie, der Stellenwert der Philosophie in islamischem Denken, Philosophie als Magd der Theologie (ancilla theologiae) d.h. die Konzeption der Philosophie als Hilfswissenschaft oder derart als Magd, die – im Geiste Immanuel Kant gesprochen – , ihrer Herrin
die Fackel vorantrage und nicht ihr die Schleppe nachtrage, oder ein Verständnis der Philosophie als Königswissenschaft mit inhärentem Wert und Notwendigkeit, sowie verschiedene Konzeptionen von Philosophie, Religion und deren wechselseitige Beziehung.

Beiträge zu den folgenden Fragestellungen werden besonders begrüßt: Was ist islamische Philosophie? Was ist islamisch an dieser Philosophie? Und: Was ist Religion im Islam? Worin liegt die innere Notwendigkeit einer islamischen Religionsphilosophie?

Abstracts von 300-500 Wörtern Länge können in einem anonymisierten Worddokument bis zum 15. Juni 2016 eingereicht werden. Deren Aufnahme in das Jahrbuch wird bis Ende Juni kommuniziert. Die 3000 bis 5000 Wörter langen Aufsätze werden bis zum 10. August 2016 erwartet. Einsendungen richten Sie bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Gerne stehen wir Ihnen hier auch für Fragen zur Verfügung. Ahmad Milad Karimi (Herausgeber) in Zusammenarbeit mit Amina Maria Saleh.

Die Ausschreibung als PDF...




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CfP des Nachwuchsnetzwerks Dogmatik & Fundamentaltheologie: Terra incognita? Theologien nicht-deutschsprachiger Kontexte im Fokus

Theologien wurzeln in ihren Kontexten, ihren Kulturen, Gesellschaften und politischen Situationen. Die Kontexte schreiben sich in die Theologien ein. Diese wiederum entfalten kritische, konstruktive, reflexive Impulse. Was die Menschen umtreibt, treibt Theologien an. Was Theologie produziert, kann Optionen für andersartiges Leben hervorbringen. Im Brennglas von Theologien werden Brennpunkte menschlichen Lebens in den Welten von heute erhellt. So bilden sich spezifische Theologien abhängig von den kulturellen Räumen, in denen sie leben.
Allerdings können auch Engführungen und Fixierungen entstehen: wenn die Konzentration auf den jeweiligen eigenen Binnendiskurs zu dominieren beginnt und der Blick nach außen verloren geht. Andere Welten und fremde Theologien liegen dann jenseits der eigenen Landkarte, als terra incognita.
Um einer solchen Binnenfixierung entgegen zu wirken, sind external turns hilfreich. Sie orientieren auf Unbekanntes nach außen hin und nehmen gezielt fremde Kontexte in den Blick. Von dort her lässt man sich stören durch andersartiges Denken, fremdartigen Glauben und überraschendes Leben.
Vom 8. bis zum 10. März 2017 findet die Tagung des Nachwuchsnetzwerks Dogmatik und Fundamentaltheologie in der Katholischen Akademie Stuttgart-Hohenheim statt. Das Netzwerk existiert seit 2013 und dient jungen TheologInnen als Plattform, eigene Reflexionen und Forschungen vorzustellen und zu diskutieren; in einer offenen und hierarchiefreien Atmosphäre. Es richtet sich an TheologInnen in Doktorats- und Habilitationsstudiengängen sowie an alle, die sich in der Abschlussphase eines Magister- bzw. Masterstudiums befinden.
Die Tagung im März 2017 hat vor, in theologisch-systematischer Hinsicht „terrae incognitae“ zu betreten. Sie verfolgt das Ziel, Theologien des nicht-deutschsprachigen Raumes zu entdecken und zu Wort kommen zu lassen. Sie macht so mit fremden theologischen Perspektiven anderer kultureller Kontexte bekannt und ermöglicht Rückkopplungseffekte und Inspirationen von außen nach innen.
Deshalb laden wir junge Theologinnen und Theologen ein, Beiträge zur Tagung einzureichen. Gesucht werden Beiträge in der Länge von 30 Minuten, die sich mit nicht-deutschsprachigen Autoren auseinandersetzen und fremde theologische Diskurse aus ihren jeweiligen kulturellen, sozialen und/oder politischen Kontexten beleuchten.
Wir bitten um ein einseitiges Exposé mit Titel bis zum 30. September 2016 (an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Dieses soll den Inhalt des Beitrags kurz skizzieren sowie Angaben zur eigenen Person enthalten. Nach Sichtung der Exposés stellt das Vorbereitungsteam das Tagungsprogramm zusammen, setzt sich mit den ReferentInnen in Verbindung und stimmt die weitere Vorgehensweise mit ihnen ab. Die Vorträge können auch auf Englisch gehalten werden.
Marlene Moschko, Florian Klug, Peter Morgalla, Christian Kern


Zum CfP als PDF...




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CfP des Netzwerks Hermeneutik Interpretationstheorie (NHI): Verstehen und Interpretieren. Zum Basisvokabular von Hermeneutik und Interpretationstheorie; 1. Arbeitstagung am 2.-3.12.2016 in Zürich

Verstehen und Interpretieren

Zum Basisvokabular von Hermeneutik und Interpretationstheorie

Keynotes:

Staffan Carlshamre (Philosophie, Stockholm)

Ingolf U. Dalferth (Theologie/Religionsphilosophie, Claremont)

Oliver R. Scholz (Philosophie, Münster)

Zum Thema

Unter „Hermeneutik“ wird notorisch alles Mögliche verstanden. Ungeachtet dieser vielfältigen und kontrovers diskutierten Verständnisoptionen besteht zugleich der Konsens, dass sich die Hermeneutik zentral mit den Vorgängen des Verstehens und Interpretierens befasse. Und dies gilt gleichermaßen auch für die „Interpretationstheorie“ – sei sie nun verstanden als Synonym von Hermeneutik oder gerade als technischere Alternative zu einer bestimmten Hermeneutik-Auffassung. Wer nach dem Verstehen und Interpretieren fragt, fragt also nicht nach peripheren Begriffen, sondern nach dem Basisvokabular jener Diskurse. So fraglos diese Zentralstellung behauptet werden kann, so divers und kontrovers gestaltet sich in concreto aber das jeweilige Verstehen des Verstehens bzw. Interpretieren des Interpretierens. Vor diesem Hintergrund lädt das Netzwerk Hermeneutik Interpretationstheorie ein zur Arbeit an dieser Grundbegrifflichkeit.

Einige einschlägige Fragestellungen:

  • Wie verhalten sich Verstehen und Interpretieren zueinander? Bezeichnen die Begriffe distinkte Reiche oder Weisen der Bedeutungszuschreibung – und profilieren sich insofern wechselseitig? Sind sie in hierarchischer Weise aufeinander zu beziehen (sei es systematisch, sei es prozedural)? Kann/soll auf einen der Begriffe verzichtet werden zugunsten des anderen?
  • Inwiefern ist die argumentationspraktische Nähe beider Terme überhaupt ein Problem, das nach Begriffsarbeit ruft? Wie und wo lassen sich Folgelasten der gängigen Doppelbegrifflichkeit aufweisen?
  • Inwiefern können die beiden Begriffe (sei es für sich, sei es einer der beiden) klarer konturiert werden durch den Einbezug anderer Terme? Lässt sich etwa die alte Verstehen-Erklären-Opposition produktiv machen für einen Begriff des Interpretierens? Und was bedeutet es für den Verstehensbegriff, wenn das „Interpretieren“ bestimmt wird durch seine Opposition zum „Beschreiben“ bzw. „Analysieren“?
  • Ist es vor dem Hintergrund der klassischen Unterscheidung einer allgemeinen Hermeneutik von spezifischen Hermeneutiken möglich, einen allgemeinen Begriff des Verstehens bzw. Interpretierens zu haben? Inwiefern kann oder soll die Spezifik der Kontextualität des Verstehens/Interpretierens in das Basisvokabular eingezeichnet werden?
  • Inwiefern sind die unterschiedlichen (auch alltagssprachlichen) semantischen und grammatischen Möglichkeiten beider Begriffe von Bedeutung – der Umstand etwa, dass im Deutschen kritisch von „Überinterpretation“ gesprochen werden kann, nicht aber von „Überverstehen“, dass man „sich auf etwas verstehen“ kann, nicht aber „sich auf etwas interpretieren“?
  • Wenn durch die verbale Form („Interpretieren“ und nicht „Interpretation“, „Verstehen“ und nicht „Verständnis“) der Handlungscharakter der in Frage stehenden Phänomene betont wird, welche handlungstheoretischen Annahmen sind dann im Spiel oder von besonderem Interesse? Was bedeutet es, wenn das Verstehen – im Gegensatz zum Interpretieren – gerne auch auf seine passiven Anteile hin akzentuiert wird, auf das spontane Ereignis des Verstehens bzw. das Nicht-nichtverstehen-Können?

Wir bitten um Beiträge zu diesen und ähnlich grundlegenden Aspekten – seien sie begriffsgeschichtlich, historisch, systematisch, seien sie im Horizont einer allgemeinen Theorie oder in disziplinärer Konkretion. Proposals (maximal 2’500 Zeichen, incl. Leerzeichen) sind bis zum 31. Juli 2016 einzureichen unter folgender Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Die Tagungssprachen sind Deutsch und Englisch. Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge! Ausgewählte Beiträge der Veranstaltung werden in Heft 2/2017 der Hermeneutischen Blätter (http://www.hermes.uzh.ch/de/publikationen/Herme-neutische-Blaetter.html) veröffentlicht.

Bei Interesse an einer Tagungsteilnahme bzw. an der Arbeit des Netzwerks melden Sie sich bitte gleichfalls unter der genannten Adresse.

Christiane Tietz, Vorsitzende NHI

Andreas Mauz, Koordinator NHI

Die Ausschreibung als PDF.




Call for Papers

Call for Papers: Prozess, Religion und Gott. Zu Whiteheads Religionstheorie und der Relevanz seines metaphysischen Gottesbegriffs

CALL FOR PAPERS

Hochschule für Philosophie München

PROZESS, RELIGION UND GOTT

Zu Whiteheads Religionstheorie und der Relevanz seines metaphysischen Gottesbegriffs

20. – 22. Januar 2017; Schloss Fürstenried (München)

in Zusammenarbeit mit der Deutschen Whitehead Gesellschaft

Alfred North Whitehead (1861-1947) gilt im englischsprachigen Raum als bedeutender Erneuerer der Naturphilosophie und Metaphysik. Da die Rezeption der Whitehead’schen Philosophie im deutschsprachigen Raum bislang vorwiegend in naturphilosophischen Debatten stattfand, ist die systematische und explizite Aufarbeitung und Rezeption seiner Religionstheorie bzw. –philosophie samt Gottesbegriffs sowie die Auslotung ihres Potentials für aktuelle Debatten immer noch ein Desiderat.

Die Tagung möchte diese Thematik erschließen, wobei z.B. folgende Fragen leitend sein sollen:

  • Welchen Status hat eine genuin religiöse Betrachtung von Gott und Welt?
  • Wie verhalten sich metaphysische Beschreibung und Religion zueinander?
  • Lässt sich das Phänomen der Religion auch in prozessmetaphysischen Kategorien fassen?
  • Wie lässt sich in Whiteheads Ansatz das Verhältnis von Naturwissenschaft und Religion sinnvoll denken?
  • Welche systematischen Funktionen hat der Gottesbegriff in dem System Whiteheads?
  • Können die Funktionen des Gottesbegriffs auf die Welt übertragen werden?
  • Welche Entwicklung durchläuft die metaphysische Gotteskonzeption in Whiteheads späten Werken?
  • Wo ergeben sich Anschlussmöglichkeiten an die aktuellen Debatten?

Im Rahmen der Tagung werden drei Vorträge durch ein Call for Papers ausgesucht, zu dem wir herzlich einladen. Pro Beitrag sind 30 Minuten Vortrag und 15 Minuten Diskussion vorgesehen.

Bitte schicken Sie ein Abstract des Papers (max. 500 Wörtern, Ihre Einreichung sollte zur anonymen Begutachtung vorbereitet sein; Ihr Name sowie Ihre Universität sollten aus der E-mail hervorgehen), bis 17. Mai 2016, 12:00 MEZ an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Kosten für Reise und Unterkunft werden übernommen.


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Call for Papers

Projektvorstellung auf der Tagung "Die Christologie und die Krisen unserer Zeit", 3.-5. November, Ev.-Theol. Fakultät Wien

Vom 3. bis 5. November 2016 veranstaltet die Evangelisch-Theologische Fakultät der Universität Wien eine Tagung zum Thema „Die Christologie und die Krisen unserer Zeit“. Interessentinnen und Interessenten aller Konfessionen aus allen Fachbereichen und theologischen Schulen, die sich mit der Christologie und/oder christologischen Antworten auf die Krisen unserer Zeit beschäftigen, sind herzlich eingeladen, ihre wissenschaftlichen Projekte auf der Tagung vorzustellen und diese gemeinsam zu diskutieren. Bewerbende für einen Vortrag schicken bitte bis zum 30. Juni 2016 ein Abstract (ca. 2.500 Zeichen) sowie eine Kurzvita auf Deutsch oder Englisch an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 Vortragende sind: Christian Danz, Wilhelm Gräb, Uta Heil, Ulrich Körtner, Jörg Lauster, Markus Öhler, Lucia Scherzberg, Jan-Heiner Tück und Folkart Wittekind.

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Call for Papers

Call for Short Papers: 21st Biennial Conference of the European Society for the Philosophy of Religion: "Evil"

CALL FOR PAPERS

The European Society for the Philosophy of Religion

21st Biennial Conference

25th – 28th August 2016, Uppsala (Sweden)

Evil

Evil is perhaps humanity’s most faithful – and fateful – companion; and few things affect us more or have an equally strong grip on the human imagination. This conference aims to reflect the richness of ways in which philosophers of religion approach evil today, both with regard to method, material and topics. Accordingly, the theme will be discussed in four sections, each with a specific focus.

 

Session 1: Living with Evil

Although evil is a concrete reality in human life, its ability to resist comprehension makes the definition and character of evil a central topic, not least within religions. Is privation at the heart of evil, or does it have some kind of more robust independent existence? Is evil a property of acts, situations, structures, agents, or all of them? Are there evil persons, or are evil acts (just) unimaginative responses to situations we cannot handle? The questions raised by evil call for extensive and precise analyses from analytical, phenomenological, and moral philosophical perspectives.

 

Session 2: Evil in religions

Religions call on us to improve spiritually and morally, and are often portrayed as important contributors to social development. So why are the histories of religions so compromised by incidents of violence and oppression? How can it be explained that so much evil is committed in the name of God, historically and today? Is it sufficient to say that these acts were not “genuinely” religious? Can the evil caused by some official religious representatives (priests, etc.) be downplayed by appeal to the well-known saying that all religious communities have some “rotten apples”? Or is there reason to think that these kinds of evil are structurally embedded in these communities and that religions lack adequate self-correcting capacities to remedy it? Are there counter-examples indicating religious capacities to prevent or reconcile evil?

 

Session 3: Evil in art and popular culture

Human fascination with evil is perhaps nowhere more manifest than in art and popular culture. We invite contributions that explore how art, literature, films and popular culture reflect on evil, in particular contributions that explore their capacity to function as forms of reflection in their own right. For instance, how can narratives be analyzed and understood as constructive ways to respond to, and not just to represent, evil? How can symbols and plots reveal the characteristics of violent or evil structures and phenomena? How may philosophers of religion both contribute to and learn from such reflection to further deepen our comprehension of evil?

 

Session 4: God and Evil

We invite contributions that discuss classical and contemporary approaches to evil and explore their potential implications for faith in God. How has “the problem of evil as contrasted to God’s benevolence” been articulated and dealt with in different times and traditions? Can appeals to some greater good such as free will solve this problem? Or is there a risk that such appeals will turn God into a deplorable or even monstrous being? Can finite human beings meaningfully pass judgment on God’s motives for permitting evil, or reasonably conclude that evil renders the existence of God unlikely? Are there neglected ways of understanding God and evil that make new approaches to this age-old problem possible?

 

Call for Short Papers

Scholarly short papers (with a reading time of 20 minutes) are invited on topics connected to the conference theme. Please submit a title and short abstract (max. 15 lines) – indicating to which of the four sections the proposed paper is most relevant – along with information about your scholarly affiliation/position by email to Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. The paper may be in German.

 

Deadline for submissions is 31st March 2016.

 

Early in April 2016, you will receive notification about whether your paper has been included in the conference (if you need an earlier decision in order to be able to apply for funding, please state that clearly as you submit your abstract).

For further information about the conference, please see the ESPR website:

http://www.philosophy-of-religion.org




Call for Papers

Call for Papers für den XII. Internationalen Bonhoeffer-Kongress in Basel/Schweiz vom 6. bis 10. Juli 2016

Call for Papers für den XII. Internationalen Bonhoeffer-Kongress in Basel/Schweiz vom 6. bis 10. Juli 2016 (Verlängerte Abgabefrist)

Die Vorbereitungsgruppe des XII. Internationalen Bonhoeffer-Kongresses, der vom 6. bis 10. Juli 2016 in Basel/Schweiz stattfinden wird, lädt herzlich zur Einsendung von Vorschlägen für Vorträge ein. Der Kongress steht unter dem Thema "Bonhoeffer in einer globalen Zeit: Christlicher Glaube, Zeugnis, Dienst". Die Konferenz will klären, wie Bonhoeffers eigene Theologie durch Auslandserfahrungen und ökumenische Begegnungen geprägt wurde. Sie entstand aber nicht in einer globalen Welt, wie wir sie heute kennen. Unsere Zeit ist gekennzeichnet durch weltweites Reisen, sekundenschnelle elektronische Kommunikation, das Internet und das Vernetztsein der meisten ökonomischen und politischen Entwicklungen. Deshalb fragt die Konferenz: Kann Bonhoeffers Theologie auch in dieser globalen Situation noch hilfreich sein? Und wie?

An den drei Arbeitstagen der Konferenz finden morgens Hauptvorträge und nachmittags Seminarreferate statt. Zu diesen Seminarreferaten erbitten wir Ihre Proposals. Die Themen der drei Arbeitstage sind:

Donnerstag, 7. Juli: Christlicher Glaube in einer globalen Zeit / Unterthemen
Bonhoeffers Beitrag zu den entscheidenden dogmatischen Fragen des christlichen Glaubens in der Gegenwart
Bonhoeffers Christusorientierung und interreligiöser Dialog
Bonhoeffers Religionskritik und der gegenwärtige Atheismus
Bonhoeffers Orientierung am Wort und neue Medien
Bonhoeffers ökumenische Theologie und ihre Bedeutung für die ökumenische Situation heute
Bonhoeffer und Karl Barth
Bonhoeffer und die Schweiz

Freitag, 8. Juli: Christliches Zeugnis in einer globalen Zeit / Unterthemen
Bonhoeffers religionsloses Christentum und gegenwärtige Nicht-Religiosität
Bonhoeffers weltliches Christentum vs. Säkularismus
Bonhoeffers Lernen von Christen weltweit
Bonhoeffers Konzept der Mission
Bonhoeffers Beitrag zu einer öffentlichen Theologie
Die Kirche als Zeugin
Bonhoeffers Beitrag zu christlicher Erziehung heute

Samstag, 9. Juli: Christlicher Dienst in einer globalen Zeit / Unterthemen
Bonhoeffers Friedensethik und gegenwärtige Herausforderungen für den Frieden
Bonhoeffers Konzept des Natürlichen als Beitrag zu einer modernen Ökoethik
Bonhoeffers Schuldbekenntnis der Kirche und Prozesse der Versöhnung
Bonhoeffers Ethik als Beitrag zu sozialer Gerechtigkeit
Kann Bonhoeffers Theologie in der aktuellen Gender-Debatten hilfreich sein?
Bonhoeffers christologische Ethik im Dialog mit anderen ethischen Konzepten
Ermutigt Bonhoeffers Theologie zu einem interreligiösen Dienst an der Welt?

Wir laden zur Einsendung von Proposals ein, die sich mit diesen oder ähnlichen Unterthemen beschäftigen. Sie können auch diskutieren, inwiefern Bonhoeffers Theologie gerade in einer globalen Zeit nicht oder nur eingeschränkt hilfreich ist. Auch Proposals zu Themen, die hier nicht genannt wurden, sind willkommen. Wir laden insbesondere jüngere Forschende, z.B. Doktorierende, ein Proposals einzureichen.
Das Proposal, in dem das Thema, die Hauptargumente und das Ergebnis des Referats genannt werden, sollte nicht länger als 500 Worte sein. Die Verfassersprache kann Deutsch oder Englisch sein, da die Konferenzsprachen ebenfalls Deutsch und Englisch sein werden.
Abgabetermin für das Proposal ist der 15. Juni 2015. Senden Sie den Text an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, wohin sie sich auch bei weiteren Fragen wenden können. Die Entscheidung über die Annahme zu den Nachmittagsreferaten wird von einer kleinen Auswahlkommission getroffen. Die Information über die Annahme erfolgt im späten Sommer per Email.

Im Namen der Vorbereitungsgruppe: Prof. Dr. Christiane Tietz, Institut für Hermeneutik und Religionsphilosophie, Kirchgasse 9, CH-8001 Zürich, +41-44-6344750, christiane.tietz(at)theol.uzh.ch

Für weitere Informationen: www.bonhoeffer2016.ch.

Zum Text der Ausschreibung als PDF-Dokument...




Call for Papers

International Journal of Philosophy and Theology

Call for Papers

International Journal of Philosophy and Theology

ISSN: 2333-5750 (Print) 2333-5769 (Online)

International Journal of Philosophy and Theologyis an international journal that addresses all areas of interest to both philosophy and theology. The Journal publishes original research and review articles. The journal strives to strengthen connections between research and practice, so enhancing professional development and improving practice within the field of philosophy and theology. Papers accepted for publication are double-blind refereed to ensure academic integrity.

The journal is published by the American Research Institute for Policy Development that serves as a focal point for academicians, professionals, graduate and undergraduate students, fellows, and associates pursuing research throughout the world.

The interested contributors are highly encouraged to submit their manuscripts/papers to the executive editor via e-mail at Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Please indicate the name of the journal (International Journal of Philosophy and Theology) in the cover letter or simply put ‘International Journal of Philosophy and Theology’ in the subject box during submission via e-mail. 

The journal is Abstracted/Indexed in CrossRef, CrossCheck, Cabell's, Ulrich's, Griffith Research Online, Google Scholar, Education.edu, Informatics, Universe Digital Library, Standard Periodical Directory, Gale, Open J-Gate, EBSCO, Journal Seek, DRJI, ProQuest, BASE, InfoBase Index, OCLC, IBSS, Academic Journal Databases, Scientific Index.

E-Publication FirstTM

E-Publication FirstTM is a feature offered through our journal platform. It allows PDF version of manuscripts that have been peer reviewed and accepted, to be hosted online prior to their inclusion in a final printed journal. Readers can freely access or cite the article. The accepted papers are published online within one week after the completion of all necessary publishing steps.

DOI® number

Each paper published in International Journal of Philosophy and Theology is assigned a DOI® number, which appears beneath the author's affiliation in the published paper.

IJPT is inviting papers for Vol. 3, No. 1. The online publication date is June 30, 2015. Submission Deadline: May 20, 2015.

For any additional information, please contact with the executive editor at Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Regards,

Dr. Christopher R. Trogan, United States Merchant Marine Academy, USA.

Editor-in-Chief

International Journal of Philosophy and Theology

Website: www.ijptnet.com




Call for Papers

Workshop „Gottes schwache Macht: Jenseits von Allmacht und Ohnmacht?“

veranstaltet von Dr. Rebekka A. Klein (Halle/S.) und Dipl. theol. Friederike Rass (Zürich)
an der Theologischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
23. und 24. Juli 2015
Keynote Speakers: Prof. Martin Hailer (Heidelberg), Dr. Jakob Deibl (Wien)


Wie ist in Zeiten, in denen Souveränität − die Fiktion der absoluten Macht eines politischen Subjekts − realpolitisch nur noch abgeschafft, delegiert, zerstreut, geteilt oder bestenfalls im Europäischen Parlament simuliert wird, theologisch von der Souveränität und (All-)Macht Gottes zu reden?
Handelt es sich bei ihr lediglich um ein theo-politisches Interpretament der christlichen Gotteslehre aus vergangenen Tagen oder ist die Macht Gottes auch heute noch mit Gewinn durch Prädikate der politischen Souveränität (Einheit, Selbstidentität, Unteilbarkeit, Singularität, etc) auszustatten? Spätestens seit einer Theologie nach Auschwitz und dem Lob auf eine kreuzestheologische Depotenzierung der Macht Gottes ist dieses Unternehmen in die Krise geraten. Doch steht die dialektische Bewegung von der Allmacht zur Ohnmacht in dem Ruf, das Allmachtsdenken nicht wirklich verwinden zu können. Wird die Ohnmacht doch als erneuter Erweis der Macht verstanden.
Vorschläge, wie dies jenseits der Dialektik von Allmacht und Ohnmacht gelingen kann, haben im Zuge einer nach-metaphysischen Religionsphilosophie die Philosophen Gianni Vattimo, John Caputo, Slavoj Žižek u.a. gemacht. Doch wird mit der von ihnen etablierten neuen Kategorie einer schwachen Macht Gottes tatsächlich der alte Dual von Allmacht und Ohnmacht unterlaufen? Und lassen sich die religionsphilosophischen Relekturen mit theologischen Neukonzeptionen der Macht Gottes im 20. Jh. (Barth, Tillich u.a.) in Verbindung bringen und/oder durch diese kritisieren?
Diesen und anderen Fragen soll auf einem zweitägigen Workshop nachgegangen werden.
NachwuchswissenschaftlerInnen sind eingeladen, bis zum 11. Mai 2015 ein Abstract von ca. 500-600 Wörtern für einen Kurzvortrag von 20 min. an folgende Adresse einzureichen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Die Benachrichtigung über die Teilnahme erfolgt bis zum 25. Mai 2015. Reisekosten, Verpflegung und Unterkunft für die Teilnehmenden des Workshops können durch die Volkswagenstiftung Hannover erstattet werden. Im Anschluss an das Treffen ist eine gemeinsame Publikation geplant.

Ausschreibung als PDF-Dokument

 




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Call for Papers: The European Society for Intercultural Theology and Interreligious Studies / Fifth Biannual Conference: Shifting Locations – Reshaping Methods. How New Fields of Research in Intercultural Theology and Interreligious Studies Elicit Methodo

The European Society for Intercultural Theology and Interreligious Studies (http://www.esitis.org)

Fifth Biannual Conference: Shifting Locations – Reshaping Methods. How New Fields of Research in Intercultural Theology and Interreligious Studies Elicit Methodological Extensions

April 15 - 18, 2015 in Lublin / Poland

Call for Papers

As with past conferences scholars and postgraduates will have the opportunity to present research papers in parallel sessions. Such papers should be no longer than 20 minutes in length when read. Suitable papers will be published following the conference.

The theme of the conference is: Methods and Locations in Intercultural Theology and Interreligious Studies. Papers that deal with aspects of this theme are particularly welcome. Topics may include but are not limited to, empirical approaches to intercultural theology and/or interreligious studies; the place of disciplines like gender studies, history of religions, sociology of religions, cultural studies in intercultural theology and/or interreligious studies, and teaching intercultural theology and interreligious studies. We are especially interested in papers whose starting point is one other than Christian theology.

All paper proposals will be reviewed by the ESITIS Board before being accepted. Scholars and postgraduates who wish to present papers should send an abstract of no more than 500 words to:

Professor Kajsa Ahlstrand, Uppsala University

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

The deadline for abstract submissions is Monday, February 27, 2015.

INFORMATION TO BE INCLUDED IN THE PROPOSAL

- The paper proposal should not exceed 500 words.

- A précis of 100 words that will be posted on the ESITIS website should the proposal be accepted.

- Your name, institution, and contact information, including e‐mail.

- Indicate whether audiovisual equipment will be required.

For PDF-Version click here...




Call for Papers

Call for Papers an PhD-Studierende und Early Post-Docs: Die „Dekonstruktion des Christentums“ als Herausforderung für Theologie, Philosophie und Gesellschaft – Interdisziplinäre Studientagung zu und mit Jean-Luc Nancy, 10.-11. Juli 2015, Zürich

Call for Papers an PhD-Studierende und Early Post-Docs
Die „Dekonstruktion des Christentums“ als Herausforderung für Theologie,
Philosophie und Gesellschaft

Interdisziplinäre Studientagung zu und mit Jean-Luc Nancy
10. und 11. Juli 2015, Collegium Helveticum, Zürich


Das Ringen um die Verortung des Phänomens der Religion in pluralistischen Gesellschaften zeigt sich auf praktischer Ebene jeden Tag neu im Spiegel politischer, juristischer und kultureller Debatten. Auf theoretischer Ebene lässt sich diese Orientierungssuche insbesondere anhand der Annahme oder Ablehnung der These der „Rückkehr der Religion“ beobachten.
Die Tagung widmet sich dieser nach wie vor unabgeschlossenen Problemstellung aus der
Perspektive der Philosophie Jean-Luc Nancys, die sich in diesem Horizont als so innovativ wie widerständig erweist: Einerseits steht die Frage nach der Bedeutung von Religion und insbesondere des Christentums in der Gegenwart im Mittelpunkt seiner Überlegungen, andererseits stellt er sich jedoch gerade nicht in die Tradition einer neuen Legitimation oder Delegitimation von Religion, sondern fragt über derartige Dualismen hinaus: „Es geht nicht
darum, die Religion wieder auferstehen zu lassen […]. Sondern es geht darum, die bloße Vernunft auf die Unbegrenztheit hin zu öffnen, die ihre Wahrheit ausmacht.“ Religionsphilosophisch, theologisch und kulturhermeneutisch provokativ vertritt Nancy die Annahme, dass die scheinbare historische Überwindung von Religion in westlichen Gesellschaften ein wesentliches Indiz für die unauflösbare Verbindung von westlichuniversalistischer
Kultur und christlicher Religion darstellt. Das Christentum als Religion fällt für ihn so gleichsam mit der Selbst-Dekonstruktion von Religion zusammen ohne das „Wesen“ des Christentums dabei in Frage zu stellen, sondern dieses vielmehr gerade erst zu sich zu bringen.

Ziel der Tagung ist eine Annäherung an die Kernthemen des Werks von Jean-Luc Nancy in Auseinandersetzung mit und im Bezug auf das Phänomen der Religion und ihre gegenwärtige Stellung und Wahrnehmung in der Gesellschaft. Der Vielschichtigkeit der Überlegungen Nancys entsprechend will die Tagung sich den Kernthemen seines Werks im interdisziplinären Dialog annähern und so einen komplementären und präzisen Blick auf seine Philosophie ermöglichen. Der Call for Papers richtet sich aus diesem Grund an Beitragende aus allen Disziplinen. Wir freuen uns sehr über Jean-Luc Nancys Zusage, die gesamte Nachwuchstagung aktiv zu begleiten und zudem einen öffentlichen Abendvortrag unter dem Titel „Weder Theo noch Logie“ zu halten.

Um Zusendung von Abstracts (500-1000 Wörter) wird gebeten bis 15. März 2015 an:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Zuschüsse für Reisekosten und Unterkunft werden angestrebt, können derzeit aber noch nicht garantiert werden.

Michael Braunschweig / Ethik-Zentrum / Theologisches Seminar / Universität Zürich
Anita Horn / Ethik-Zentrum / Philosophisches Seminar / Universität Zürich
Friederike Rass / Collegium Helveticum / Theologisches Seminar / Universität Zürich/ETH

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Call for Papers

Call for Papers für Nachwuchswissenschaftler/innen: Zur Tagung Fiktionen der Vernunft, 12.–13. Juni 2015, Universität Hamburg, lobt die DGR drei Stipendien für Kurzvorträge aus.

Call for Papers

Tagung: Fiktionen der Vernunft

12.–13. Juni 2015, Universität Hamburg, Warburg-Haus

Die Unterscheidung zwischen Faktischem und Fiktivem scheint gemeinhin klar zu sein: Dort befinden wir uns im Bereich des Wahren, des Gegebenen, hier jedoch im Bereich des Falschen, des Ausgedachten, des Imaginären – dort in der Wirklichkeit, hier in bloßen Möglichkeiten. Jedoch ist die Alternative: ‚Faktum oder Fiktion?‘ insofern irreführend als Fiktionen Mittel zur Erkundung des Wirklichen sein können.

Kant sorgte sich, die Theologie verkomme „zur Zauberlaterne von Hirngespenstern“, wenn sie im Gottesgedanken „das Idealische und bloß Gedichtete“ verkenne und „ein bloßes Selbstgeschöpf ihres Denkens sofort für ein wirkliches Wesen“ nehme. Insofern reicht die Aufgabe, den Status regulativer Ideen –die Kant auch „heuristische Fiktionen“ nannte– bis hin zum Gottesgedanken. Zur Debatte stehen rationalitätstheoretisch u.a. die folgenden Fragen: Sind Fiktionen für die Vernunft unverzichtbar? Wann sind sie produktiv, wann problematisch oder irreführend? Welchen methodischen Status haben sie, welche Leistungen rationaler Ordnungen beruhen auf einem fiktionalen Überschuss? Wieviel Imaginationen, wieviel Imaginäres ist in symbolischen Formen präsent?

Religionsphilosophisch und systematisch-theologisch ist das Thema relevant, wann immer der Sinn für das, was sein könnte, für mitgesetzte, aber unausgeschöpfte Möglichkeitshorizonte, im Blick ist. Die Kunst, das kontingente Faktische in einen ‚Konjunktiv des Möglichen‘ (Blumenberg) zu versetzen, es also zu behandeln, als ob es anders wäre, verbindet die Religionsphilosophie mit der Theologie, in der die eschatologische Existenz paulinisch als ein Leben hos me (als ob nicht) beschrieben wurde. Agamben hat diese Behauptung in Analogie zur fictio legis interpretiert.

Es gibt also Anlass, über „Fiktionen der Vernunft“ nachzudenken. Dazu hat die Deutsche Gesellschaft für Religionsphilosophie 2014 eine Tagung durchgeführt und bereitet gegenwärtig eine weitere Tagung vor, für die sie nun bis zu drei Stipendien für Kurzvorträge (ca. 15 Min) zum Thema auslobt.

Erstattet werden die Reise- (Ticket Deutsche Bahn) und Übernachtungskosten für Nachwuchswissenschaftler/innen (Doktorandinnen und Doktoranden, Postdoktoranden, Habilitierende), die eine Projektskizze zum Themenbereich bis zum 8. März einreichen und in einem (anonymisierten) Verfahren ausgewählt werden. Zudem besteht die Möglichkeit zur Publikation in einem geplanten Tagungsband.

Dazu erbitten wir ein Abstract (max. ein bis zwei Seiten) ohne Namen und einen knappen CV mit Titel des Kurzvortrages (Abstracts) in elektronischer Form an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Auswahl und Benachrichtigung erfolgen Anfang April, die Tagung selbst (mit Vorträgen von Jochen Hörisch, Markus Kleinert, Matthias Neuber, Cornelia Richter,) findet am 12. und 13. Juni in Hamburg statt.

Bei Rückfragen melden Sie sich gerne an Markus Firchow (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder an mich (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Prof . Dr. Michael Moxter
(Vorsitzender der DGR)

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Wozu das Leid? Wozu das Böse? Wozu die Theodizee? Zur Konjunktur einer Denkfigur

Konferenz, Leipzig, 12.-13. November 2015
Einreichungsfrist für Exposés: 31. Januar 2015
Organisatoren: PD Dr. Silke Horstkotte, Prof. Dr. Rochus Leonhardt

Zur ausführlichen Version des Call for Papers siehe hier...

Was macht die Theodizee so attraktiv für die Gegenwart – für eine zunehmend säkulare zumal? Dieser Herausforderung stellt sich die geplante Tagung, indem sie die klassischen Theodizee-Fragen „Wozu das Leid? Wozu das Böse?“ um die Meta-Frage „Wozu die Theodizee?“ ergänzt. Dies im Hinblick auf die in der Theodizee explizit verhandelten Themen ebenso wie in ästhetischer, in interreligiöser und in praktisch-theologischer Hinsicht. Die theologische und philosophische Theodizee-Diskussion ist bisher kaum mit der kulturwissenschaftlichen Untersuchung von ästhetischen Imaginationen des Bösen und des Leidens vernetzt worden; ein wesentliches Ziel der Tagung besteht folglich darin, kulturelle Narrative als eigenständigen Beitrag zum Theodizeedenken
ernst zu nehmen und die unterschiedlichen disziplinären Diskussionsstränge in ein Gespräch miteinander zu bringen. Wir laden deshalb Interessenten aus den Fächern Theologie, Philosophie, Religionsphilosophie, Religionswissenschaft, Literaturwissenschaft und Medienwissenschaft dazu ein, Beitragsangebote für die Tagung einzureichen, unter anderem zu folgenden Themen:

- Warum beschäftigt uns die Theodizee immer noch? Oder immer wieder? Wo liegt die spezifische Attraktion der Theodizee für eine säkulare (postsäkulare?) Gegenwart?
- Liegen in der Tradition der Theodizee noch „ungeborgene“ Schätze an Überlegungen und Argumentationen, die den vielfach sehr schematischen ‚Standard‘-Umgang der Gegenwart mit der Theodizee bereichern könnten?
- Ist die Theodizee-Problematik mit ihrer Verwurzelung im lateineuropäischen Christentum ein Spezifikum der westlichen Kultur? Wie gehen nicht-westliche Traditionen mit Leid und Bösem um?
- Welche Interessen liegen möglicherweise hinter dem ständig wiederholten Aufgreifen des Theodizee-Problems auf theoretischer Ebene? Bedient die Denkfigur „Theodizee” auch andere Fragen als die, von denen sie oberflächlich spricht?
- Was für narrative Strategien verwenden Theodizee-Erzählungen in Literatur, Film und Medien für den Umgang mit Leid und Bösem? Was lässt sich aus ihnen etwas für die theoretische Diskussion lernen?
- Welche Rolle spielt der praktische Umgang mit Theodizee im Bereich der gelebten Religion, beispielsweise in der Seelsorge?


Beitragsangebote mit Titel, Exposé (ca. 300 Wörter) und Kurzbiographie erbitten wir bis zum 31. Januar 2015 an folgende Email-Adressen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! / Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Eine Finanzierung der Tagung wird angestrebt, kann aber momentan nicht garantiert werden.




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Call for Papers: International Journal of Philosophy and Theology

Call for Papers

International Journal of Philosophy and Theology

ISSN: 2333-5750 (Print) 2333-5769 (Online)

International Journal of Philosophy and Theologyis an international journal that addresses all areas of interest to both philosophy and theology. The Journal publishes original research and review articles. The journal strives to strengthen connections between research and practice, so enhancing professional development and improving practice within the field of philosophy and theology. Papers accepted for publication are double-blind refereed to ensure academic integrity.

The journal is published by the American Research Institute for Policy Development that serves as a focal point for academicians, professionals, graduate and undergraduate students, fellows, and associates pursuing research throughout the world.

The interested contributors are highly encouraged to submit their manuscripts/papers to the executive editor via e-mail at Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Please indicate the name of the journal (International Journal of Philosophy and Theology) in the cover letter or simply put ‘International Journal of Philosophy and Theology’ in the subject box during submission via e-mail. 

The journal is Abstracted/Indexed in CrossRef, CrossCheck, Cabell's, Ulrich's, Griffith Research Online, Google Scholar, Education.edu, Informatics, Universe Digital Library, Standard Periodical Directory, Gale, Open J-Gate, EBSCO, Journal Seek, DRJI, ProQuest, BASE, InfoBase Index, OCLC, IBSS, Academic Journal Databases, Scientific Index.

E-Publication FirstTM

E-Publication FirstTM is a feature offered through our journal platform. It allows PDF version of manuscripts that have been peer reviewed and accepted, to be hosted online prior to their inclusion in a final printed journal. Readers can freely access or cite the article. The accepted papers are published online within one week after the completion of all necessary publishing steps.

DOI® number

Each paper published in International Journal of Philosophy and Theology is assigned a DOI® number, which appears beneath the author's affiliation in the published paper.

 

IJPT is inviting papers for Vol. 2, No. 3 & 4. The online publication date is December 31, 2014. Submission Deadline: November 30, 2014.


For any additional information, please contact with the executive editor at Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Regards,

Dr. Christopher R. Trogan, United States Merchant Marine Academy, USA.

Editor-in-Chief

International Journal of Philosophy and Theology




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5th Nordic Conference in Philosophy of Religion: "The origins of religion in philosophy, theology and religious studies"

5th Nordic Conference in Philosophy of Religion, 8th-11th June 2015, University of Helsinki. Organized by Nordic Society for Philosophy of Religion in conjunction with the Centre of Excellence Reason and Religious Recognition (University of Helsinki and Academy of Finland).

Keynote speakers: Ingolf U. Dalferth, Jan-Olav Henriksen, Simo Knuuttila and Sigridur Thorgeirsdottir

The 5th Nordic conference in Philosophy of Religion pursues the multifaceted and interdisciplinary theme of the origins of religion. The subject is considered at historical, phenomenological, metaphysical, theological and scientific levels. We aim at bringing together methods of research within religious studies, theology and philosophy of religion. Some central questions of the topic are: Where are the roots of religion as a human form of life? Where and why has the concept of religion originated? What is the relationship between religious beliefs and superstitious views? Have the former evolved from the latter? Why do we have religious and magical beliefs? Can we explain religions and religious phenomena by reference to something else than religious self-understanding itself? How should we approach religious texts, lifestyles, communities, and rituals in order to understand them? Is religious practice primary to detailed and reflected religious beliefs? Does religion as a way of life even need doctrinal theology?

A. Explanations and understandings

This session invites papers on the methodology of religious studies and theology in the light of the question on the origin of religious phenomena. How can we approach the question on the nature of religious behavior? The origin of religion has been studied with different methodological approaches by evolutionary psychologists, historians, sociologists, philosophers and confessional theologians. What is the relation between different approaches: contrarian, contradictory or complementary?

B. Religion, magic and rituals

Comparative religion separated into its own field of study in the late 19th and early 20th century in the rise of phenomenological, historical, and anthropological studies of different cultures and their religious practices. Figures in this movement were, for example, Edward Burnett Tylor, James Frazer, Émile Durkheim, Bronislaw Malinowski, William James, and Claude Levi-Strauss. So-called primitive cultures and their religious myths, rituals, and beliefs were the main area of interest and highly present in the source material. While these themes have been prevalent in comparative religion and many early researchers in the field had philosophical undertones, in philosophy of religion rituals, magic, and myths have not had a prominent role.

This session invites papers on the perspective of philosophy of religion to the phenomena and concepts of magic, ritual, and myth, and the philosophical background of studies on these themes in comparative religion, anthropology, and history of religion. What questions arise from the philosophical point of view with regard to magic and religious rituals? What is the difference between religious and magical/animistic beliefs and practices? Are animism, magic, and religion normative concepts? Is religiosity exclusively human phenomenon, or can animals have religious or ritual behavior, too?

C. Religion without theology

Monotheistic traditions in particular have emphasized that one important aspect of religious activity is theology, which can be seen as a systematic attempt to rationally analyze religious concepts and realities. When described in this way, religion comes before theology and religious metaphysical systems: there needs to be a religion first so that there can be theology about it. However, many modern and post-modern philosophers have argued that detailed theological doctrines and metaphysical constructions are irrelevant and misleading aspects of religious phenomena. Should religion and especially religious practice then be seen as the only meaningful feature in religion? Is theological reflection needed for religion? In addition, some, especially atheist or naturalist, thinkers prefer to talk about spirituality instead of religion.

This session invites papers concentrating on the manifold relationships between religion, spirituality and theology. If religion does not need theology or metaphysics, then religion must be capable of maintaining itself without them. But is this obvious? Can religion function without theology? What could this mean? What are the differences and similarities between spirituality and religion?

D. A special symposium organized by the Centre of Excellence Reason and Religious Recognition (University of Helsinki and Academy of Finland): ‘Recognition and Religion’

Invited keynote speakers: Wayne Proudfoot, Thomas Schmidt, Heikki Ikäheimo

The Centre of Excellence Reason and Religious Recognition (University of Helsinki and Academy of Finland) organizes in conjunction with the 5th Nordic Conference in Philosophy of Religion a one-day symposium titled ‘Recognition and Religion’. This special symposium, to be held on the 11th of June 2015, only features invited presentations.

The notion of recognition has been widely discussed by scholars working on Hegel, critical theory, and the French tradition, as well as those working on contemporary social and political philosophy. Recognition may be seen as an intermediary concept between the less demanding concept of toleration and that of full agreement. Toleration is a prerequisite for the flourishing of multicultural societies. Moreover, mutual recognition between various religious and other groups is necessary for the development of positive group identities as well as for social cohesion. But what are the conditions for the possibility of recognition? Do for example religious identities promote individual and social flourishing, or does religion simply foster attitudes of intolerance? In what ways does recognition contribute to the constitution of individual and group identities? These and other themes will be discussed in this symposium.

Practical information

We invite max 300 words abstracts of papers on topics A, B and C. The due date of the abstracts is 16th February 2015. The abstracts should be sent to Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! and must include applicant’s name, professional affiliation and the title of the paper.

For further information please contact Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

The conference is arranged by Nordic Society for Philosophy of Religion, the Centre of Excellence Reason and Religious Recognition, the Helsinki Collegium for Advanced Studies, the Faculty of Theology in University of Helsinki and the project Philosophy of religion and the method of philosophy in the Department of Systematic Theology in University of Helsinki.

The conference planners are Timo Koistinen, Simo Knuuttila, Sami Pihlström, Hanne Appelqvist, Heikki J. Koskinen, Hanna Ronikonmäki and Dan-Johan Eklund.

 

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Call for Papers

Call for Papers: International Journal of Philosophy and Theology

 

Call for Papers

International Journal of Philosophy and Theology

ISSN: 2333-5750 (Print) 2333-5769 (Online)

International Journal of Philosophy and Theology is an international journal that addresses all areas of interest to both philosophy and theology. The Journal publishes original research and review articles. The journal strives to strengthen connections between research and practice, so enhancing professional development and improving practice within the field of philosophy and theology. Papers accepted for publication are double-blind refereed to ensure academic integrity.

The journal is published by the American Research Institute for Policy Development that serves as a focal point for academicians, professionals, graduate and undergraduate students, fellows, and associates pursuing research throughout the world.

The interested contributors are highly encouraged to submit their manuscripts/papers to the executive editor via e-mail at Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Please indicate the name of the journal (International Journal of Philosophy and Theology) in the cover letter or simply put ‘International Journal of Philosophy and Theology’ in the subject box during submission via e-mail. 

The journal is Abstracted/Indexed in CrossRef, CrossCheck, Cabell's, Ulrich's, Griffith Research Online, Google Scholar, Education.edu, Informatics, Universe Digital Library, Standard Periodical Directory, Gale, Open J-Gate, EBSCO, Journal Seek, DRJI, ProQuest, BASE, InfoBase Index, OCLC, IBSS, Academic Journal Databases, Scientific Index.

E-Publication FirstTM

E-Publication FirstTM is a feature offered through our journal platform. It allows PDF version of manuscripts that have been peer reviewed and accepted, to be hosted online prior to their inclusion in a final printed journal. Readers can freely access or cite the article. The accepted papers are published online within one week after the completion of all necessary publishing steps.

DOI® number

Each paper published in International Journal of Philosophy and Theology is assigned a DOI® number, which appears beneath the author's affiliation in the published paper. Click HERE to know what is DOI (Digital Object Identifier)? Click HERE to retrieve Digital Object Identifiers (DOIs) for journal articles, books, and chapters.

IJPT is inviting papers for October 2014 issue (Vol. 2 No. 3). The online publication date is October 31, 2014. Submission Deadline: September 30, 2014.

You may view the complete list of the journals of the institute.

For any additional information, please contact with the executive editor at Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Regards,

Dr. Christopher R. Trogan, United States Merchant Marine Academy, USA.

Editor-in-Chief

International Journal of Philosophy and Theology

 




Call for Papers

Forum Humanum Claremont Conference Grants 2015 for doctoral students and PHDs

The Udo Keller Stiftung Forum Humanum (Hamburg) has generously provided 10 conference grants ($2200 each) to enable doctoral students and new PHDs (not earlier than 2010) to participate in the Claremont Annual Philosophy of Religion Conference 2015.

Each year the Claremont Annual Philosophy of Religion Conference brings together thinkers from different religions, traditions, and academic disciplines to discuss one particular theme in the fields of Religion, Theology and Philosophy of Religion. The theme of the 36th conference will be »Seif or No-Self? The Debate about Selflessness«. The conference will be held at Claremont Graduate University, Claremont, California, on February 19-21, 2015. Speakers will include: Iben Damgaard (Copenhagen), Jonardon Ganeri (Sussex), Amy Hollywood (Harvard), Gereon Kopf (Decorah), Dietrich Korsch (Marburg), Joseph O’Leary (Nanzan), Joseph Prabhu (Pasadena), and Evan Thompson (Toronto).

The Udo Keller Stiftung Forum Humanum (Hamburg) has generously provided 10 conference grants ($2200 each) to enable doctoral students and new PHDs (not earlier than 2010) to participate in the conference. The grant is meant to cover all expenses. Recipients will have the opportunity to attend the conference on Friday and Saturday and to present a paper (15 double-spaced pages) on the topic of the conference. To create space for the discussion of their contributions, a pre-conference seminar will be held on Thursday, February 18, on the same topic as the main conference. All grant recipients will be expected to participate in this seminar and introduce not their own but one of the other papers for discussion. Five papers will be chosen for publication along with the conference contributions in the Claremont Studies of Philosophy of Religion (Mohr Siebeck Tübingen).

We invite doctoral students and recent PhDs to submit a one page CV and a 5 page, double spaced abstract (approximately 1600 words) of their proposed paper on the topic of ‘Self or No-Self’. Applicants should submit their proposal as a Word document with no marks that identify the author so that it will be suitable for blind review. For a more detailed description of the conference topic see http://www.cgu.edu/pages/6243.asp. Applications should be sent by email to

Prof. Dr. Ingolf U. Dalferth (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)
Department of Religion
Claremont Graduate University
831 North Dartmouth Avenue
Claremont, CA 91711

by August 31, 2014 (midnight Pacific time). Applications will be blind reviewed by an international committee of scholars. Recipients will be notified in October. Drafts of the papers are due by January 15, 2014.

For more information on the conference...

This application in PDF Format...

 

 

Call for Papers

11. Internationales Hamann-Kolloquium: "Natur und Geschicht" (18.-21. Februar 2015 in Wuppertal)

 

Das Internationale Hamann-Kolloquium führt seit 1976 Forscher verschiedener Fachrichtungen zusammen, um die wissenschaftliche Arbeit am Werk Johann Georg Hamanns (1730-1788) zu fördern.

Vorbereitet wird zurzeit das elfte Kolloquium, das vom 18.-21. Februar 2015 in Wuppertal an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel stattfinden wird. Es ist dem Themenkreis „Natur und Geschichte“ im Werk Hamanns gewidmet.

Folgende Themenfelder bieten sich zur Bearbeitung an:

Zugänge zur Wirklichkeit von Natur und Geschichte:

  • Die „Bücher“ der Natur und Geschichte und die Frage ihrer Lesbarkeit
  • Urkunden und Zeugnisse
  • Beobachtung und Weissagung, Erinnerung und Hoffnung
  • Vernunft und Glaube

Das Verständnis der Zeit in Natur und Geschichte:

  • Der universalgeschichtliche Rahmen: Natur und Geschichte zwischen Genesis und Apokalypse
  • Zeitliche und ewige Geschichtswahrheiten
  • Fortschritt und Wiederkehr des Gleichen

Zwischen Natur und Geschichte:

  • Der Kulturauftrag des Menschen
  • Naturrecht
  • Materialistische und idealistische Konzeptionen
  • Geschichte der Natur und Geschichte als Werk des Menschen
  • Der Glaube an die Vorsehung im Blick auf Universalgeschichte und individuelle Lebensgeschichte

Hamann in seiner Zeit

  • Besondere Herausforderungen im Kontext des 18. Jahrhunderts
  • Katastrophen in Natur und Geschichte (Kriege)
  • Lebensgeschichte im Spannungsfeld von Politik, Ökonomie und Gesellschaft

Mit den Stichworten sind Anregungen gegeben. Weitere Vorschläge zur Entfaltung des Generalthemas sind willkommen. Für alle Themen gilt: Hamanns Denken bildet sich aus im Gespräch mit anderen Autoren und Konzeptionen, mit denen er sich kritisch auseinandersetzt und auf die er seinerseits herausfordernd und anregend wirkt. Gewünscht sind daher auch Beiträge, die Kontexte und wirkungsgeschichtliche Zusammenhänge einbeziehen bzw. erschließen.

Ein- bis zweiseitige Exposés mit Angaben zu Gegenstand, Methode und Bezugstexten des vorgeschlagenen Beitrags werden bis 24. Mai 2014 per E-mail oder auf dem Postweg erbeten an

Prof. Dr. Johannes von Lüpke (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Kirchliche Hochschule Wuppertal/Bethel, Missionsstraße 9, D-42285 Wuppertal

 


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Call for Papers

Call for Papers: Konferenz der European Society for the Philosophy of Religion vom 28. – 31. August 2014 in Münster zum Thema “Transforming Religion”

In den letzten Jahren ist Religion mit neuer Emphase als Teil der kulturellen Evolution des Menschen interpretiert worden. Sozialwissenschaftler und Evolutionswissenschaftler haben sich dazu verstärkt des Themas Religion angenommen und im Kontext der Evolution untersucht. Schon 1964 hatte Robert N. Bellah in einem Aufsatz über „Religious Evolution“ die entsprechende Fragestellung etabliert. Er hatte sich damals vor allem auf die Evolution der
religiösen Symbolsysteme konzentriert und die Verbindung der Evolution von Religion mit der sozio-kulturellen Evolution des Menschen insgesamt nur angedeutet, aber nicht eigens untersucht. Dies ist dann in den folgenden Jahrzehnten stärker bearbeitet worden, zuerst vereinzelt, in jüngster Zeit vermehrt. Die grundsätzliche Frage ist, ob Religion aus der Evolution des Menschen resultiere und inwiefern Religion zur Evolution des Menschen, zu seinem Überleben, seiner Reproduktion und zu seiner kulturellen Entwicklung beigetragen hat und beiträgt. Wenn Religion ein evolutionärer Vorteil des Menschen gewesen sein sollte und weiterhin ist, dann würde den religiösen Überzeugungen und Handlungen möglicherweise auch eine Logik der Anpassung innewohnen, ja, wäre vielleicht sogar das eigentliche Regulativ von Religion. Religion wäre dann zu beschreiben als ein natürliches Resultat der kulturellen
Evolution, ja, insgesamt der Evolution des Menschen. Für die Religionsphilosophie stellt sich die Frage, welche Konsequenzen es für die  religionsphilosophische Reflexion hätte, wenn die genannte Hypothese stimmen würde. Wie verändern sich das Verständnis, die religionsphilosophische Reflexion und der methodische Umgang mit dem Thema Religion, wenn Religion als Moment der sozio-kulturellen Evolution des Menschen verstanden wird?


Da die Fragestellung selbst in der europäischen Religionsphilosophie der Gegenwart umstritten ist, wird sie auf der Konferenz in einem weiteren Horizont behandelt, der im Konferenzthema “Transforming Religion” zum Ausdruck kommt. Die Mehrdeutigkeit des Ausdrucks „transforming“ ist beabsichtigt. Religion soll einerseits selbst als Gegenstand von Veränderung, von Entwicklung, ja, von Evolution in den Blick genommen werden. Andererseits soll die Rolle der Religion für sozio-kulturelle Transformationen, Entwicklungen und Veränderungen diskutiert werden.


Den verschiedenen Dimensionen des Themas soll auf der Konferenz in vier Sektionen mit folgenden Fragenkomplexen nachgegangen werden.


1. Transformation von Religion. Gibt es Fortschritte in der Religionsgeschichte? Stehen Religionen für die stabile metaphysische Ordnung der natürlichen und sittlichen Wirklichkeit inmitten einer sich permanent verändernden Welt - oder vollziehen Religionen selbst eine innere (essentielle) Entwicklung? Wie verarbeiten die Religionen den Entwicklungsgedanken intern? Wie verhält sich Religion zu Geschichte und Veränderung? Wie verläuft die
Transformation der religiösen symbolischen Systeme?
Hauptvorträge: Prof. Dr. Jörg Dierken (Halle-Wittenberg); Prof. Dr. Simo Knuuttila (Helsinki)


2. Evolution und Religion. Inwiefern ist Religion als Teil menschlicher Evolution (bzw. Evolutionsgeschichte) zu verstehen? Was folgt aus der Analyse der Genese von Religion? Welche Kritik an Religion erwächst daraus (z.B. genetische Religionskritik)? Und welche Bedeutung hat solche Kritik für eine zeitgemäße Konzeption von Religion?
Hauptvorträge: Prof. Dr. Steve Fuller (Warwick); Dr. Taede A. Smedes (Nijmegen)


3. Gottesgedanke und Evolution. Was folgt für das Denken Gottes aus der Einsicht in die Evolution des Menschen, der Lebewesen, ja, des Universums? Lässt sich auch eine Evolution Gottes denken? Was tragen die Prozesstheologie und der Panentheismus zu dieser Frage bei?
Hauptvorträge: Prof. Dr. Niels Henrik Gregersen (Kopenhagen); Prof. Dr. Dr. Klaus Müller (Münster)


4. Dynamik der Veränderung. Unter welchen Voraussetzungen tragen Religionen zur Transformation, Entwicklung und zum Fortschritt in Gesellschaften bei? Ist Religion ein Entwicklungshemmnis oder ein Anreger von Transformation, Entwicklung und Fortschritt? Enthalten Religionen in sich eine Dynamik ihrer eigenen Transformation und Entwicklung?
Hauptvorträge: Prof. Dr. Daphne Hampson (St. Andrews); Prof. Dr. Walter van Herck (Antwerp)


Call for Papers


Wer auf der Konferenz gerne einen Kurzvortrag (20 Minuten Vortrag und 10 Minuten Diskussion) halten möchte, der auf das Konferenzthema insgesamt oder eines der vier Unterthemen bezogen ist, der kann dies unter Angabe des Themas und mit einer kurzen Zusammenfassung (max. 15 Zeilen) per e-mail bei der Tagungsleitung (Prof. Dr. Hans-Peter Großhans - Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) anmelden. Die Tagungsleitung behält sich eine Auswahl der Kurzvorträge vor. Der Kurzvortrag kann in Deutsch oder Englisch gehalten werden. Anmeldeschluß eines Kurzvortrags ist der 15. Juni 2014.


Weitere Information über die Konferenz finden Sie auf der Website der ESPR: http://www.philosophy-of-religion.org

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Call for Papers

Call for papers: International Symposium “Mind and Culture” (Institute of Philosophy, Zagreb, December 5–6, 2014)

Philosophy of mind, treating classical philosophical topics such as consciousness, mental attributes and mental functions with respect to the body and bodily states, in a current context, is one of the most highly represented philosophical disciplines today. The purpose of the symposium “Mind and Culture” is to consider the concept of mind in a broader context, namely, as related to cultural production and social life forms, or the world as “Lebenswelt”. The fundamental character of human mind is visible in the fact that mind not only explains phenomena, but also creates artistic works, creates a world of culture and its institutions, and also interprets and critically evaluates these. In this context the question of “methodical culturalism” as conditioned by already existing linguistic practice or life forms (Wittgenstein) is of central importance.
The idea of ”second nature” which manifests as a result of cultural production of human spirit (Hegel) also plays a significant role in reflection on the concept of “mind”. Critical evaluation of the manifestations of culture mentioned above shows the relevance of the classical concept of education (Bildung), which presupposes the formation of the human spirit and identity in study of the object of investigation. The Institute of Philosophy in Zagreb, which
among its other emphases dedicates research to the study of philosophical and cultural heritage and the analysis and evaluation of contemporary philosophical topics, has chosen this topic as theme of its annual symposium “Mind and Culture” in order to consider in depth the complexity and significance of these concepts.


Please send the provisional title (by March 21, 2014) and an abstract (about 500 words) (by September 1, 2014) to Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Organizational committee: Filip Grgić, Zdravko Radman, Ivana Skuhala Karasman, Jure Zovko (chair)

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