Call for Papers

European Academy of Religion: Panel "Determination of Life"

Bewerbungsfrist: 17.01.2020

Dr. Valerie Fickert
Chair of the Panel “Determination of Life” at the
European Academy of Religion
Via San Vitale 114
40125 Bologna (IT)

 

Dear colleagues,

it is with great delight that I invite you to contribute to our panel “Determination of Life” at the European Academy of Religion in Bologna, June 22–25, 2020 under the high patronage of the European Parliament.

Referring directly to “Determination of Death” (i.e. “Controversies in the Determination of Death”. A White Paper of the President’s Council on Bioethics, Washington DC, December 2008), the reformulation “Determination of Life” hints at a basic issue which is fundamental for all the definitions we find in the classical universitarian disciplines – theology, law and medicine: The fact, that life actually cannot be termined in any way objectively or neutrally. Vivere viventibus est esse, says Aristotle (De anima, II, 4, 415 b 13). Conceptions of life including all definitions of its beginning and end such as the neurological determination of death in the United States in 1968 (“brain deathˮ) may be considered as normative constructions embedded in their respective cultural, historical and contemporary contexts (Bourdieu), i.e. as expressions of societies how they currently realize themselves as human beings living in a spatio-temporal continuum (Einstein).

It would be a great honour for us to listen to your arguments, respecting each other, creating spaces for an open, interdisciplinary dialogue considering exemplarily the definition of brain death – underlying moral, ethical and cultural dimensions. At the end we will have to talk about an adequate publication strategy.

You will find all relevant information under the following link:
https://www.europeanacademyofreligion.org/paper-submission

Call for Papers is open till Friday, January 17th 2020

Please send your paper submissions directly to my eMail-address
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

With warm regards
Dr. Valerie Fickert




Call for Papers

Entlastung vom Absoluten: Hans Blumenberg und die Folgen. 13. Berliner Kolloquium Junge Religionsphilosophie 20.-22. Februar 2020

Bewerbungsfrist: 06.12.2019

Hans Blumenbergs Metaphorologie fordert uns dazu auf, Metaphern und Bilder als Erkenntnisquellen ernst zu nehmen und neu in den Kanon wissenschaftlichen Wissens zu integrieren. Im Grundsatzstreit um das Selbstverständnis der Philosophie zwischen Wissenschaft und poetischer Fantasie verweigert er damit simple Polarisierungen.

Blumenberg versteht Religionsphilosophie als Arbeit an der Geschichte der Wissenschaften. Für die Genese der „Blumenbergschen Welt“ kommt der Religionsphilosophie deshalb eine herausragende Rolle zu, nicht nur wegen seiner berühmten Kritik an der Säkularisierungstheorie. Vor allem wird sie zur Vermittlungsgestalt zwischen neuzeitlicher Naturwissenschaft und Theologie im Übergang von Augustins Curiositasverbot zur Naturforschung bei Kopernikus und Galilei.

Solchen Spuren will das 13. Berliner Kolloquium Junge Religionsphilosophie unter dem Titel „Entlastung vom Absoluten. Hans Blumenberg und die Folgen“ nachgehen.

Prof. Dr. Almut Bruckstein und Prof. Dr. Michael Moxter stellen im öffentlichen Teil des Kolloquiums ihre Thesen zur religionsphilosophischen Relevanz Hans Blumenbergs vor und diskutieren diese dann in einem anschließenden Podiumsgespräch.

CALL for PAPERS
Manuskripte und Vortragsskizzen können Sie bis zum 6. Dezember 2019 per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! senden. Eingereichte Skizzen sollten nicht länger als 5000 Zeichen und in deutscher oder englischer Sprache verfasst sein. Schicken Sie bitte außerdem einen kurzen CV.

In einer freien Sektion können Sie eigene Projekte vorstellen, die nicht ins oben skizzierte Themengebiet fallen. Auch Manuskripte für diese Sektion sollten 5000 Zeichen nicht überschreiten. Für jeden angenommenen Beitrag zum Thema werden 45 Minuten des Kolloquiums reserviert; die Vorträge sollten einen Umfang von 20 Minuten nicht überschreiten. In der freien Sektion sind pro Beitragenden 20 Minuten vorgesehen (10 Minuten Vortrag / 10 Minuten Diskussion).

Das „Berliner Kolloquium Junge Religionsphilosophie“ wird in Kooperation mit dem Forschungsinstitut für Philosophie Hannover, der Deutschen Gesellschaft für Religionsphilosophie und der Katholischen Akademie in Berlin durchgeführt. Es will Nachwuchsforscherinnen aus den Geistes,- Sozial- und Kulturwissenschaften, insbesondere aus Philosophie und Theologie, versammeln, die ein Interesse an Religionsphilosophie haben. Ziel ist der offene und interdisziplinäre Austausch jenseits der Spielregeln akademischer Karriereplanung, ernsthaft und intellektuell ambitioniert in der Sache und auf dem Stand der akademischen Forschung.Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Katholischen Akademie Berlin: www.katholische-akademie-berlin.de

Ort: Katholische Akademie in Berlin, Hannoversche Str. 5, 10115 Berlin
Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Hier finden Sie den Flyer zur Veranstaltung.