Call for Papers

Münchner Kolloquium für Religionsphilosophie 2019: Religion in einer pluralen Welt

Bewerbungsfrist: 26.07.2019

Das Münchner Kolloquium für Religionsphilosophie versteht sich als Forum für Nachwuchswissenschaftler*innen (Doktorand*innen und Post-Docs), die an religionsphilosophischen Themen arbeiten. Es bietet einen Raum, um eigene Ideen und Projekte vorzustellen und in einer offenen Atmosphäre zu diskutieren und weiterzuentwickeln.

LMU, 18./19. Oktober 2019

Keynote Speaker: Georg Gasser (Innsbruck)

Die Pluralität und Diversität der Religionen wirft eine Vielzahl philosophischer Fragen auf, metaphysische wie ethische, epistemische oder soteriologische: Gibt es eine gemeinsame Realität jenseits der konkreten Religionen? Was ist eine rationale Haltung angesichts der Ungewissheit, die aus der Pluralität der Religionen entsteht? Ist interreligiöse Kommunikation überhaupt möglich? Welche ethischen Regeln sollten den Umgang einer Gesellschaft mit religiöser Pluralität leiten? Ebenso zwingt uns die Konfrontation mit der Pluralität dazu, uns um ein echtes Verständnis anderer Religionen zu bemühen, insbesondere, wenn sie von den für die europäische Tradition maßgeblichen theistischen Religionen sehr verschieden sind. Das diesjährige Kolloquium möchte Beiträge versammeln, die versuchen, mit methodischer und begrifflicher Klarheit Probleme zu diskutieren, die sich im weitesten Sinne aus der Pluralität der Religionen ergeben oder die dazu beitragen, mit den Methoden westlicher Philosophie Ideen und Konzepte nicht-westlicher Religionen zu erschließen.

Call for Papers

Wir laden alle interessierten Personen dazu ein, bis zum 26.07.2019 Abstracts für geeignete Beiträge einzureichen. Die Länge der Abstracts sollte 500 Wörter nicht überschreiten. Für jeden Beitrag stehen 50 Minuten zur Verfügung, von denen ca. die Hälfte für Diskussionen vorgesehen sein sollte. Bitte senden Sie Ihr Abstract als pdf/doc/rtf/odt an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Es stehen in begrenztem Umfang Mittel zur Unterstützung bei Reise- und Unterkunftskosten zur Verfügung.