Call for Papers

Hoffnung, Utopie, Apokalypse – Ernst Bloch und die Religion

Bewerbungsfrist: 01.11.2019

Unter dem Titel „Hoffnung, Utopie, Apokalypse – Ernst Bloch und die Religion“ findet an der Katholischen Akademie in Berlin vom 5. bis 7. März 2020 eine dreitägige Konferenz zur Gegenwart Ernst Blochs statt.

Als zentrale Figur der intellektuellen Geschichte Deutschlands nach 1945 stehen insbesondere Ernst Blochs Verhältnis zur Frankfurter Schule, seine theologische Rezeption sowie seine Bedeutung für Gegenwartsdebatten zur Sakralisierung von Natur im Fokus der Konferenz. Weitere Sektionen widmen sich dem Zusammenhang von Messianismus und 68er-Bewegung, der Wechselwirkung zwischen Feminismus und Blochs Philosophie der Hoffnung sowie der Rolle des Islam in Blochs Denken.

Prof. Dr. Anne Eusterschulte (Berlin), Prof. Dr. Gerard Raulet (Paris), Prof. Dr. Micha Brumlik (Berlin), Prof. Dr. Christoph Schmidt (Jerusalem), Prof. Dr. Sandra Lehmann (Kassel), Prof. Dr. Thomas M. Schmidt (Frankfurt/M.), Prof. Dr. Henning Tegtmeyer (Leuven), Prof. Dr. Francesca Vidal (Landau) und Prof. Dr. Richard Faber (Berlin) haben bereits Vorträge zugesagt.

Der CFP richtet sich an junge Forschende in der Prae- sowie der Postdoc-Phase. Bitte senden Sie ein Abstract (max. 5000 Zeichen) Ihres Vortrags sowie einen kurzen CV in deutscher oder englischer Sprache bis zum 01. November 2019 an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Für jeden angenommenen Beitrag sind 45 Minuten vorgesehen; die Vorträge sollten einen Umfang von 20 Minuten nicht überschreiten.

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit der Ernst-Bloch-Gesellschaft und dem Selma Stern Zentrum für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg. Für Teilnehmende ohne Unterkunft in Berlin stehen Zimmer im Hotel Aquino zur Verfügung.




Call for Papers

Entlastung vom Absoluten: Hans Blumenberg und die Folgen. 13. Berliner Kolloquium Junge Religionsphilosophie 20.-22. Februar 2020

Bewerbungsfrist: 06.12.2019

Hans Blumenbergs Metaphorologie fordert uns dazu auf, Metaphern und Bilder als Erkenntnisquellen ernst zu nehmen und neu in den Kanon wissenschaftlichen Wissens zu integrieren. Im Grundsatzstreit um das Selbstverständnis der Philosophie zwischen Wissenschaft und poetischer Fantasie verweigert er damit simple Polarisierungen.

Blumenberg versteht Religionsphilosophie als Arbeit an der Geschichte der Wissenschaften. Für die Genese der „Blumenbergschen Welt“ kommt der Religionsphilosophie deshalb eine herausragende Rolle zu, nicht nur wegen seiner berühmten Kritik an der Säkularisierungstheorie. Vor allem wird sie zur Vermittlungsgestalt zwischen neuzeitlicher Naturwissenschaft und Theologie im Übergang von Augustins Curiositasverbot zur Naturforschung bei Kopernikus und Galilei.

Solchen Spuren will das 13. Berliner Kolloquium Junge Religionsphilosophie unter dem Titel „Entlastung vom Absoluten. Hans Blumenberg und die Folgen“ nachgehen.

Prof. Dr. Almut Bruckstein und Prof. Dr. Michael Moxter stellen im öffentlichen Teil des Kolloquiums ihre Thesen zur religionsphilosophischen Relevanz Hans Blumenbergs vor und diskutieren diese dann in einem anschließenden Podiumsgespräch.

CALL for PAPERS
Manuskripte und Vortragsskizzen können Sie bis zum 6. Dezember 2019 per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! senden. Eingereichte Skizzen sollten nicht länger als 5000 Zeichen und in deutscher oder englischer Sprache verfasst sein. Schicken Sie bitte außerdem einen kurzen CV.

In einer freien Sektion können Sie eigene Projekte vorstellen, die nicht ins oben skizzierte Themengebiet fallen. Auch Manuskripte für diese Sektion sollten 5000 Zeichen nicht überschreiten. Für jeden angenommenen Beitrag zum Thema werden 45 Minuten des Kolloquiums reserviert; die Vorträge sollten einen Umfang von 20 Minuten nicht überschreiten. In der freien Sektion sind pro Beitragenden 20 Minuten vorgesehen (10 Minuten Vortrag / 10 Minuten Diskussion).

Das „Berliner Kolloquium Junge Religionsphilosophie“ wird in Kooperation mit dem Forschungsinstitut für Philosophie Hannover, der Deutschen Gesellschaft für Religionsphilosophie und der Katholischen Akademie in Berlin durchgeführt. Es will Nachwuchsforscherinnen aus den Geistes,- Sozial- und Kulturwissenschaften, insbesondere aus Philosophie und Theologie, versammeln, die ein Interesse an Religionsphilosophie haben. Ziel ist der offene und interdisziplinäre Austausch jenseits der Spielregeln akademischer Karriereplanung, ernsthaft und intellektuell ambitioniert in der Sache und auf dem Stand der akademischen Forschung.Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Katholischen Akademie Berlin: www.katholische-akademie-berlin.de

Ort: Katholische Akademie in Berlin, Hannoversche Str. 5, 10115 Berlin
Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Hier finden Sie den Flyer zur Veranstaltung.