Call for Papers

Evolution and Transcendence: Philosophical, Scientific, and Religious Perspectives

Bewerbungsfrist: 10.01.2018

Date: June 18-21, 2018
Location: Catholic Academy of Berlin (www.katholische-akademie-berlin.de), Germany
Local Host: Stephan Steiner (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)
Program Committee: Christian Polke and Nathaniel Barrett

The theme of the 2018 IARPT conference is human transcendence considered in the light of biocultural evolution. Central to this theme are the questions of human uniqueness and the various interpretations of transcendence that can be given in light of this uniqueness, as well as questions about the kinds of social and cultural conditions that are necessary for the development and realization of various kinds of human transcendence. For example: How should we articulate the continuity/discontinuity of the human species in relation to our evolutionary past and the rest of nature, and how should this evolutionary standpoint inform our understanding of the human yearning and capacity for transcendence? Is human transcendence a species universal, or is it a cultural development like agriculture, written language, or mathematics? What kinds of human transcendence are conceivable within a naturalistic, evolutionary framework? How should the phenomenon of human transcendence inform our understanding of nature and evolution?

In keeping with the special interests of IARPT (www.iarpt.org), we welcome, as always, contributions from diverse perspectives of American religious and philosophical thought, including pragmatism, empiricism, process philosophy, religious naturalism, and liberal theology. In addition, we invite (but do not require) participants to engage with one or more of the following:

  • Relevant scientific perspectives on human uniqueness, especially the work of American comparative psychologist Michael Tomasello, Director of the Max Planck Institute for Evolutionary Anthropology in Leipzig – see, e.g., his most recent books, A Natural History of Human Thinking (2014) and A Natural History of Human Morality (2016).
  • The German tradition of philosophical anthropology as represented by figures such as Max Scheler (e.g. Man’s Place in Nature, 1928), Helmuth Plessner (e.g. Man and the Stages of the Organic, 1928), Arnold Gehlen (e.g. Man: His Nature and Place in the World, 1940) and Ernst Cassirer (e.g. An Essay on Man, 1944).
  • The recent revival of scholarly interest in Karl Jaspers’ concept of the “Axial Age,” especially as represented in the works of Robert Bellah and Hans Joas (see, e.g., their edited volume, The Axial Age and Its Consequences, 2012).

As usual, we will also consider proposals for papers that do not address the themes of evolution and human transcendence but are directly related to traditions of thought embraced by IARPT (empiricism, naturalism, pragmatism, process thought, liberal theology, etc. – again, see our website for more information). Proposals for panels are also encouraged.

Proposals should contain a descriptive title and informative but brief (maximum 500 words) description of the paper to be presented, with some indication of how the paper relates to themes of the conference and/or topics of special interest to IARPT. Proposals should also include a brief (150-word) biographical sketch of the authors. All proposals should be sent in Word format to both program directors: Christian Polke (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) and Nat Barrett (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Deadline for submissions is January 15th 2018.

Confirmed Plenary Speakers: Prof. Nancy Frankenberry (Dartmouth College), Prof. Dr. Hans Joas (HU Berlin), Prof. Dr. Volkhard Krech (Universität Bochum), Prof. Dr. Gesche Linde (Universität Rostock), Prof. Michael Raposa (Lehigh University), PD Dr. Georg Toepfer (ZfL Berlin), Prof. Dr. Saskia Wendel (Universität Köln), Prof. Wesley Wildman (Boston University).




Call for Papers

Wir hätten da mal eine Frage… Herzliche Einladung zum Mitschreiben!

Bewerbungsfrist: 31.12.2017

 

Du sollst nicht lügen.“ Zur Hermeneutik der Rede vom Postfaktischen

Bonner Institut für Hermeneutik und
Institut für Evangelische Theologie Köln in Kooperation mit der
Deutschen Gesellschaft für Religionsphilosophie

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Preisfrage 2017 Was verbirgt sich hinter der Rede vom „Postfaktischen“:
Lüge, Bullshit, illusionäre Selbsttäuschung oder …?

Preisgeld: Platz 1: 1000,- € und Plätze 2 und 3: je 500,- €
Teilnahmeberechtigt sind Nachwuchswissenschaftler*innen aller Disziplinen

Die aktuelle Salonfähigkeit der Lüge mit ihren Begleitphänomenen der Verzerrung, Täuschung, Unaufrichtigkeit und Schönfärberei bedarf der interdisziplinären Reflexion. (1) Sie birgt eine gesellschaftspolitische Erosionskraft, die demokratische und urteilsbildende Prozesse bedroht. (2) Der mit ihr verbundenen Rede vom „Postfaktischen“ eignet eine gefährliche scheinbare Legitimationsfunktion, getrieben von unreflektierter Kritik an konstruktivistischen, symbol- und zeichentheoretischen und performativen Theorien. (3) Allerdings darf die Reflexion der damit verbundenen Phänomene nicht in einer bloß moralischen Kritik enden, sondern muss nach den Gründen für die öffentliche Etablierung der Täuschung fragen – umso mehr als die Lüge zugleich konstitutiv in das Handlungsprogramm des Menschen eingebaut ist. Menschen lügen, verschweigen, unterlassen Dinge nicht nur zum Schaden anderer, sondern auch zu ihrem Schutz und zuweilen sogar mit Recht. Neben direkten Täuschungsversuchen und Verzerrungen dürfte es (4) ebenso um Sehnsuchtskonstruktionen bzw. -projektionen gehen: Sie sollen jene Welt durchsetzen, die man gerne hätte, die sich dank der Gestaltungskraft der Social Media performativ herstellen und die realpolitische Umsetzung fordern lässt. Die Preisfrage zielt daher (5) auf eine Verständigung über das Verhältnis von Wahrheit und Lüge und eine präzisere Hermeneutik der Rede vom „Postfaktischen“: Wie verhalten sich Faktizität und Wahrheit zueinander, wie Wahrheit und Wahrhaftigkeit, wie Wahrheit und Fiktion? Was ist der Maßstab für „Wahrheit“? Wie sind Lüge und Zeitgeschehen verwoben? Gibt es eine Wiederkehr oder gar einen Rhythmus der Lüge in Rede und Literatur? Wie verhalten sich Lüge, Vertrauensverlust und Identität zueinander, wie Lüge, Inszenierung und Performance, wie Lüge und Bullshit? Wie lässt sich deren Differenz erkennen und ließe sie sich erlernen? Ist das Postfaktische eigentlich post-faktisch oder nicht eher prä-faktisch – oder noch anderes? Wie würden Ihre Fragen lauten? Wie würden Sie antworten?

Einsendeschluss (mit Anschreiben und Aufsatz): 31.12.2017. Die Aufsätze (max. 40.000 Zeichen mit Leerzeichen) werden in einem anonymisierten Verfahren von einer interdisziplinären Jury bis 28.02.2018 beurteilt. Die Prämierung, Präsentation und Publikation der drei besten Papers erfolgt im Rahmen der Internationalen Konferenz vom 4.-6. Mai 2018.

Einsendung bitte an: Prof. Dr. Cornelia Richter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 




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11. Berliner Kolloquium Junge Religionsphilosophie. Zur Kritik religiöser Lebensformen. Perspektiven nach Rahel Jaeggi

Bewerbungsfrist: 10.12.2017

Datum: Donnerstag, 14 September 2017 - Freitag, 08 Dezember 2017
Ort: Katholische Akademie in Berlin, Hannoversche Str. 5, 10115 Berlin
Veranstalter: fiph; DGR; Katholischen Akademie in Berlin
Weitere Informationen: www.katholische-akademie-berlin.de; www.fiph.de

Das „Berliner Kolloquium Junge Religionsphilosophie“ wird in Kooperation mit dem Forschungsinstitut für Philosophie Hannover, der Deutschen Gesellschaft für Religionsphilosophie und der Katholischen Akademie in Berlin durchgeführt. Es will Nachwuchsforscherinnen aus den Geistes,- Sozial- und Kulturwissenschaften, insbesondere aus Philosophie und Theologie, versammeln, die ein Interesse an Religionsphilosophie haben. Ziel ist der offene und interdisziplinäre Austausch jenseits der Spielregeln akademischer Karriereplanung, ernsthaft und intellektuell ambitioniert in der Sache und auf dem Stand der akademischen Forschung.

Angeregt durch die Arbeiten von Rahel Jaeggi widmet sich das 11. BERLINER KOLLOQUIUM JUNGE RELIGIONSPHILOSOPHIE (22.-24.02.2018) dem Thema „Zur Kritik religiöser Lebensformen“. Lebensformen konfrontieren die Philosophie mit den Grenzen weltanschaulicher Neutralität und der Kraft rationaler Gründe. Existenzielle Grundentscheidungen, gehaltvolle Vorstellungen des Guten oder anthropologische Fragen nach Wahrhaftigkeit, Gewissheit und gelingendem Leben verlangen so wieder philosophisch ernst genommen zu werden. Klassische Topoi der Religionsphilosophie erhalten damit neue Aufmerksamkeit.
In Auseinandersetzung mit Rahel Jaeggis Buch Kritik von Lebensformen und ihren Arbeiten zum Entfremdungsbegriff sollen die religionsphilosophischen Implikationen einer Philosophie der Lebensformen erkundet werden. Angesichts der Frage „Was bedeutet es, sein eigenes Leben zu leben?“ gilt es, die Rolle religiöser Traditionen für individuelle und kollektive Identitäten, für eine philosophische Reflexion der Lebensführung sowie für das Ideal eines selbstbestimmten Lebens heute neu in den Blick zu nehmen. Vermag schließlich allein eine neutrale, säkulare Vermittlungsinstanz den Streit um die Legitimität von Lebensformen zu schlichten?

Prof. Dr. Rahel Jaeggi und Prof. Dr. Jürgen Straub stellen im Rahmen des öffentlichen Teils des Kolloquiums ihre Thesen vor und diskutieren diese in einem anschließenden Podiumsgespräch.

Manuskripte und Vortragsskizzen können Sie bis zum 08. Dezember 2017 per Post oder E-Mail an die untenstehende Adresse senden. Eingereichte Skizzen sollten nicht länger als 5000 Zeichen und in deutscher oder englischer Sprache verfasst sein. Schicken Sie bitte außerdem einen kurzen CV .
In einer freien Sektion können Sie eigene Projekte vorstellen, die nicht ins oben skizzierte Themengebiet fallen. Auch Manuskripte für diese Sektion sollten 5000 Zeichen nicht überschreiten.
Für jeden angenommenen Beitrag zum Thema werden 45 Minuten des Kolloquiums reserviert; die Vorträge sollten einen Umfang von 20 Minuten nicht überschreiten. In der freien Sektion sind pro Beitragenden 20 Minuten vorgesehen (10 Minuten Vortrag / 10 Minuten Diskussion).

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Paul-Tillich-Preis

Bewerbungsfrist: 31.12.2017

Die Deutsche Paul-Tillich-Gesellschaft schreibt einen Paul-Tillich-Preis aus für eine herausragende deutschsprachige Dissertation oder Habilitation, die dem wissenschaftlichen Werk Paul Tillichs gewidmet ist. Das betreffende Promotions- oder Habilitationsverfahren muss zwischen dem 1. Januar 2014 und dem 31. Dezember 2017 erfolgreich abgeschlossen worden sein. Der Preis ist mit € 2.000 dotiert.

Arbeiten, die für die Verleihung des Preises im Frühjahr 2018 anlässlich der Jahrestagung der Deutschen Paul-Tillich-Gesellschaft kandidieren, sind in zwei Exemplaren bis zum 31. Dezember 2017 bei dem Vorsitzenden der Gesellschaft einzureichen:

Prof. Dr. Christian Danz, Vorsitzender der DPTG

 

Evangelisch-Theologische Fakultät
Universität Wien
Schenkenstraße 8-10
A-1010 Wien
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